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Bahnrekord durch Fuggedaboutit

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Nachschau Dinslaken, 27.03.21

 

Tom Kooyman fährt 13,9 mit Fuggedaboutit – Daniel Kloss mit Adrian Scott – Jani Rosenberg überlegen mit Waikiki Fortuna – Kampala Newport und Un Mec Paasloo vor guter Zukunft – Joe Cocker entschädigt sich

Beste äussere Bedingungen herrschten zum Märzausklang in Dinslaken. Der Veranstalter musste sich mit einem Kompaktprogramm von sechs Rennen begnügen, doch auch diese schmale Karte sorgte für guten und interessanten Rennsport und für einigen Diskussionsstoff. Überraschungen waren Fehlanzeige, weshalb es in der V6-Wette vermeintlich nicht viel zu holen gab, doch die Favoritenparade zahlte immerhin noch 8.697:10. Aufreger gab es trotz allem.

Bahnrekord

Im Juli 2016 trabte Brenda Charisma 14,0 auf dem Halbmeilengeläuf am Bärenkamp und holte sich damit den Bahnrekord. Nun unterbot Fuggedaboutit diese Marke Ende März 2021 nach knapp fünf Jahren um eine Zehntel. Bei 13,9 blieben nach dem Sieg in der Hand von Tom Kooymann im Frühjahrspreis der Sprinter die Uhren stehen. Dem hinter dem Start-Ziel Tempo bolzenden Sieger postierte Fast and Furious wurde es auf den letzen Metern zu schnell: Er galoppierte in der Distanz an – kein Wunder, wurden doch 8,9 als letzte Durchgangszeit angegeben.

Gute Zukunft

Michael Nimczyk entschädigte sich mit der Jahresdebutantin Kampala Newport, die Start-Ziel niemals in Bedrängnis kam und vor einer guten Laufbahn stehen sollte. Das hatte man bereits nach dem Treffer in flotter Zeit in Mönchengaldbach von Un Mec Paasloo sagen können. In der Hand von Trainer Cees Kamminga untermauerte der dreijährige Wallach dies eindrucksvoll auch in Dinslaken.

Zurück in der Erfolgsspur

Daniel Kloß hatte 2019 sein letztes Rennen gewinnen können, nun glückte ihm eine weiterer Treffer. Mit Adrian Scott schlug er zum Auftakt aus der Radfahrerlage gnadenlos zu und schubste als dritter Favorit dem „Gemeinten“ vorn, Jack Baldwin, vom obersten Podestplatz.

Noch länger liegt der letzte Sieg von Jani Rosenberg zurück, der nach langer Sulkyabstinenz nun wieder Blut geleckt hat. Der engagierte Amateur aus Norddeutschland hatte zwar Anfang des Jahres bereits einmal gewinnen können, doch am grünen Tisch ging er des Treffers verlustig. Mit Waikiki Fortuna setze er wie erwartet auf Angriff und wehrte an der Spitze alle Attacken ab.

Entschädigung

Es war der Aufreger des Renntages am 13. März an der Niersbrücke. Neben dem führenden Joe Cocker war Hannah Hazelaar an der letzten Ecke nach aussen gewichen und hatte einem Trainingsgefährten den Weg ins Freie und damit zum Sieg geebnet. Am Bärenkamp kam es zum erneuten Aufeinandertreffen. Diesmal hatte Hannah den Platz hinter Joe, der mit Stefan Schoonhoven an der Spitze war und diesmal auch blieb. Dahinter drückte sich Hannah Mitte des Einlaufes nach aussen, hebelte dabei Kalisco aus, der daraufhin wegsprang. Die Stewards reagierten und nahmen die Stute als Zweitplatzierte aus der Wertung. Für Fahrer Michael Nimczyk gab es einen Tag Fahrverbot und 150 EUR Geldstrafe, für alle anderen neuen Diskussionsstoff.

cb

 

 

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