Nachschau Romme, Freitag 02.01.2026
(hhü) Mit einem Doppelsieg leitete Thorsten Tietz den gestrigen Renntag in Romme ein. Neben diesen beiden Siegen konnte sich Trainerin Sybille Tinter auch noch über den Erfolg von Hidalgo Simoni mit Oskar J. Andersson freuen und auch der von Jorma Kontio auf Rang drei gesteuerte Power of Greenwood spülte noch Geld in die Stallkasse.
Richtig Schliff hat aktuell das deutsche Trainer-Duo Thorsten Tietz und Sybille Tinter mit ihren Schützlingen in Schweden. Gleich zum Auftakt stellte Thorsten die dreijährige Debütantin Halina für die achtköpfige Besitzergemeinschaft des Stalles Long Island vor. Die Fuchsstute übernahm in einer mit 14 Teilnehmern prall gefüllten Bänderstartaufgabe aus der Sprintspur des ersten Bandes gleich das Kommando und kontrollierte von da an Tempo und Gegner. Ende der letzten Überseite gab Thorsten der International Moni-Tochter dann den Kopf frei und die anscheinend sehr veranlagte Dreijährige rannte der überforderten Gegnerschaft ruckartig auf und davon. Am Ende siegte die Stute hochüberlegen in 1.16,2 bei dichtem Schneetreiben und spülte die ersten 3.700 € auf das Konto ihrer sicherlich hocherfreuten Besitzergemeinschaft.
Mit anderer Taktik war Thorsten dann im zweiten Rennen mit der vierjährigen Geisha Road Grif erfolgreich, die nach einer erfolgreichen Zweijährigen-Saison im letzten Jahr nicht mehr richtig zur Geltung kam und auch bei ihrem Debüt für Thorsten Tietz in einem eher harmlosen Berliner Amateurfahren nicht unbedingt für sich einzunehmen vermochte. Der Vorteil der schwachen Formen ist aber, dass man in Schweden die Breddlopps oder P21-Läufe hat, in denen aktuell nicht so starke Pferde neuen Mumm bekommen können. Genauso ein Rennen war die gestrige Prüfung und Thorsten positionierte Geisha Road Grif auf der ersten Überseite dann auch gleich optimal in der zweiten Spur mit Führpferd. Ende der letzten Überseite ging der gebürtige Recklinghäuser in dritter Spur in die Offensive und strebte schließlich einem überlegenen Erfolg in 1.16,4 über die Mitteldistanz entgegen. Lohn der Mühe waren ca. 1.100 € für die Besitzergemeinschaft Marcussen/ Sporrer.
Besitzer Gerhard Sporrer durfte sich dann noch über den Erfolg von Hidalgo Simoni freuen, der aus dem zweiten Band den gleichen Rennverlauf wie Geisha Road Grif vorfand, aber schon etwas früher attackierte und sich dann gegen den lange führenden Timotejs Messenger (Mats Djuse) sicher nach Hause kämpfte.
Der im Besitz von Olaf Beeck stehende Power of Greenwood steuerte im fünften Rennen bei seinem mit ca. 1000 € dotierten dritten Platz in der Hand von Jorma Kontio noch seinen Teil zu einem rundum gelungenen Jahresauftakt für das Team Tietz/ Tinter bei.
Das waren aber nicht die einzigen deutschen Siege an diesem Tag in Schweden, denn Alexander Kelm hatte sich am Mittag schon mit Quick Bo in Eskilstuna durchsetzen können. Der Muscle Hill-Sohn aus dem Besitz von Hans-Ulrich Bormann trabte dabei 1.13,6 über 2.140 m.
