News Frankreich Trab, 16.04.2026
(hen) Am Freitag stellt Trainer Pierre-Edouard Mary seinen Crack Impala de Val im Prix Theophile Lallouet in Vincennes vor. In dem semi-klassischen Trabreiten trifft der 8jährige auf starke Gegner, die er aber allesamt in früheren Duellen hinter sich lassen konnte.
Für die regelmäßigem Zuschauer, ebenso wie für sein Umfeld, gehört Impala de Val zu jenen Pferden, die aufgrund ihrer Geschichte und Leistungen einen besonderen Platz einnehmen. Vor allem seine Ergebnisse verdienen großen Respekt: Bei 43 Starts unter dem Sattel hat er 21 Siege sowie neun weitere Podestplätze erzielt. Wie viele vor ihm hat sich Impala de Val Schritt für Schritt nach oben gearbeitet, um zu den besten Montepferden zu gehören.
Aufgrund seines Status als Wallach kann er zwar nicht am Prix de Cornulier teilnehmen, doch der Schützling von "Peter" Mary hat andere Gelegenheiten, sich auszuzeichnen. So glänzte er auch in diesem Winter, als er sein Meeting mit einem Sieg im Prix du Pontavice de Heussey abschloss. Sein Trainer erklärte dazu: "Es war das erste Mal für ihn auf einer Sprintdistanz, und er hat mich dennoch etwas überrascht. Ich war mir nicht sicher, wie er sich auf dieser Strecke (2.175 Meter große Bahn) schlagen würde, auch wenn wir schon länger gesehen hatten, dass er deutlich besser startet und immer kompletter wird. Er war beeindruckend. Nicht viele Pferde bleiben unter 11,0 auch wenn den ganzen Winter über sehr gute Zeiten gelaufen wurden. Neben dem Ergebnis war vor allem die Art und Weise entscheidend. Er hat wirklich überzeugt."
Nun geht es weiter mit dem Prix Theophile Lallouet, wo Impala de Val auf eine Strecke zurückkehrt, auf der er bereits in diesem Winter glänzte und deren Titelverteidiger er ist. Zur optimalen Vorbereitung auf dieses Gruppe II-Rennen absolvierte er einen Zwischenstopp in Angers und nahm an einem Quinte-Rennen im Sulky teil: "Das Rennen war gut und hat ihn weitergebracht. Seitdem hat er intensiv gearbeitet. Auf diesem Niveau muss man immer hart trainieren. Man darf sich nicht auf seinen Lorbeeren ausruhen, sondern muss auf Topniveau bleiben. Die anderen warten nicht. Außerdem war er am Ende des Winters etwas krank, aber da er ein intelligentes Pferd ist, ist das während seiner Pause passiert. Statt ins Wassertraining zu gehen, wurde er komplett geschont, daher war das Rennen in Angers ebenso notwendig wie die intensiven Trainingsarbeiten."
Impala de Val ist das Aushängeschild des Stalls mit mittlerweile über 700.000 Euro an Gewinnen. "Viele würden sich so ein Pferd wünschen", ergänzt der Trainer aus dem Departement Mayenne, der in Argentre nahe Laval ansässig ist. Allerdings bringt der Erfolg mit Impala de Val weder zusätzliche Kunden noch anfere Veränderungen mit sich: "Ich bin zufrieden, so wie es ist, mit 20 bis 25 Pferden. Ich habe nicht das Ziel, einen großen Stall zu führen. Ich kann nicht gut arbeiten, wenn ich überlastet bin, und so wie es aktuell läuft, passt es perfekt. Auch mit meinem Team."
