News

Willkommen im News-Channel! Hier finden Sie die neusten Beiträge zu Ihren Lieblingsthemen.
Viel Spaß!

obin Lamy: "Ich will dieses Jahr eine Quinte gewinnen"

0

Mit 26 Jahren entwickelt sich Robin Lamy stetig weiter und seine Lust auf Siege wächst immer mehr. Nach der starken Dynamik aus dem vergangenen Jahr steht außer Zweifel, dass er in dieser Saison ein Fahrer ist, den man genau im Auge behalten sollte.

Robin Lamy ist in Topform! Am Dienstag feierte er auf der Rennbahn von Meslay-du-Maine seinen 250. Sieg, als er mit Kelas erfolgreich war. Insgesamt kommt der 26jährige Profi damit bereits auf 17 Erfolge zu Beginn des Jahres. "Das ist gut, aber ich habe auch einige Chancen ausgelassen. Ich bekomme gute Möglichkeiten, die man dann auch nutzen muss. Man darf nicht nachlassen. Nichts ist selbstverständlich." Vor diesem Hintergrund hat sich der junge Fahrer für 2026 ein klares Ziel gesetzt: "Ich würde gerne eine Quinte gewinnen."

Ein Ziel, das für den Mann aus dem Departement Manche keineswegs unerreichbar ist. Schließlich war er am 22. November in Vincennes im Prix Daniel Miette mit Iroise de la Noe ganz nah dran (Zweiter). Für den ehemaligen Mitarbeiter von Andre Le Courtois verspricht dieses Jahr ohnehin viele Emotionen, zumal es bereits hervorragend begonnen hat: mit seiner ersten Teilnahme an einem Gruppe I-Rennen, als er im Prix de France Idole d’Ourville steuerte. "Auch wenn ich in diesem Rennen keine Chance hatte, war es eine große Freude, ein Gruppe I-Rennen zu fahren. Ich kann jetzt sagen, dass ich mindestens eines in meiner Karriere bestritten habe."

Parallel dazu lernt Robin Lamy viel, indem er die Fahrten seiner Kollegen analysiert. Er weiß auch, wo er sich noch verbessern muss: "Ich bin im Rennen oft noch etwas zu ungeduldig. Ich müsste wahrscheinlich ruhiger bleiben. Man sieht ja, dass es in Vincennes fast unmöglich ist, zu viel Kraft zu investieren."

Ein Blick zurück

Trotz seines temperamentvollen Fahrstils war sein Jahr 2025 äußerst erfolgreich. Insgesamt gewann er 61 Rennen und holte mehr als 1,3 Millionen Euro für die Besitzer. Solche Leistungen wären allein kaum möglich gewesen: "Ich arbeite mit einem Agenten, dadurch kann ich meine Einsätze besser auswählen. Man braucht das heutzutage, denn wenn man zu viel im Stall bleibt, wird man schnell vergessen. Aber der Rhythmus ist hart, da man sehr viel unterwegs ist."

In seiner Rekordsaison 2025 bestritt er 646 Rennen, davon 97 für das Training von Thomas Levesque. Dem Trainer, der ihm am meisten Vertrauen schenkte. "Er ist ein Freund. Ich habe jeden Nachmittag bei ihm gearbeitet. Im Winter war er selbst nicht aktiv, da hat er mir viele Chancen gegeben. Danach habe ich die Mitarbeit beendet, weil wir selbst immer mehr Pferde im Training hatten."

Intensiver Alltag

Neben seiner Tätigkeit als Catchdriver hat er im Sommer 2024 gemeinsam mit seiner Partnerin Emeline Desmigneux in Ravenoville einen eigenen Stall gegründet. Bei seinem ohnehin vollen Terminkalender muss alles gut organisiert sein: "Ich versuche, morgens möglichst viele Pferde zu trainieren. Alles, was Pflege und Organisation betrifft, übernimmt Emeline. Wir ergänzen uns sehr gut."

Dieses Modell funktioniert bestens für den Sohn von Chantal und Jean-Noel Lamy. Zudem profitiert auch der Stall von seiner Fahrertätigkeit: "Ich kümmere mich gerne um junge Pferde. Im Moment werde ich nichts ändern und weiterhin nachmittags zu den Rennen fahren. Außerdem gibt es Besitzer, für die ich gefahren bin und die mich danach gefragt haben, ob wir Platz für ihre Pferde haben."

Mit Blick auf den Sommer und in der Absicht, diesen Schwung mitzunehmen, zögert er nicht mit seiner Prognose: "Ich werde viele Kilometer machen, wenn ich gute Chancen habe."

Kommentare(0)
arrow