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Neuer Präsident - Eric Woerth: "Bei der PMU werde ich nützlicher sein, als als Abgeordneter"

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Auf Vorschlag der Muttergesellschaften der französischen Pferderennorganisationen (SETF und France Galop) und mit Zustimmung der zuständigen Ministerien (Landwirtschaftsministerium und Ministerium für öffentliche Finanzen), hat die Generalversammlung der PMU, die am Freitag per Videokonferenz stattfand, die Ernennung von Eric Woerth zum Präsidenten des Verwaltungsrats bestätigt.

Die Ernennung steht noch unter dem Vorbehalt einer positiven Stellungnahme der 'Haute Autorite pour la transparence de la vie publique' (HATVP). Woerth wird künftig die strategische Ausrichtung der Branche gemeinsam mit den beiden Präsidenten der Muttergesellschaften gestalten. Jean-Pierre Barjon für den Trabrennsport, Guillaume de Saint-Seine für den Galopprennsport, sowie mit dem neuen Generaldirektor der PMU, Cyrille Giraudat, der sein Amt Anfang des Jahres angetreten hat.

Ein Wendepunkt für den französischen Rennsport

Nachdem Woerth bereits zum Koordinator des Reformprojekts "PMU 2030" ernannt worden war, übernimmt er nun die Führung des traditionsreichen Wettanbieters zu einem entscheidenden Zeitpunkt für den französischen Rennsport.

Der Begriff Transformation steht derzeit im Mittelpunkt vieler institutioneller Mitteilungen der Branche. Auch in der aktuellen Pressemitteilung der PMU wird dies betont: "Eric Woerth wird seine Erfahrung in den Verwaltungsrat der PMU in einer entscheidenden Phase der Transformation und des Neustarts einbringen. In enger Zusammenarbeit mit dem Generaldirektor Cyrille Giraudat wird er die Modernisierung des Unternehmens fortsetzen und die Entwicklung seiner Aktivitäten zugunsten der Pferderennbranche beschleunigen."

Woerth folgt damit auf Joel Seche, der nach dem Weggang von Richard Viel übergangsweise den Vorsitz übernommen hatte. Ruchard Viel war seinerseits nach dem Rücktritt von Emmanuelle Malecaze-Doublet im Jahr 2025 ausgeschieden. Die Generalversammlung dankte Joel Seche ausdrücklich für sein Engagement für die Rennsportbranche.

Vom Politiker zum Rennsportmanager

Der in Frankreich bekannte Politiker Eric Woerth gilt seit vielen Jahren als guter Kenner der Pferderennbranche. Dies hängt auch mit seiner starken regionalen Verwurzelung im Departement Oise zusammen, insbesondere in Chantilly, einem wichtigen Zentrum des französischen Galopprennsports.

Seine Ernennung wurde möglich, nachdem er am 27. Februar 2026 sein Mandat als Abgeordneter niedergelegt hatte. Gegenüber der Nachrichtenagentur AFP erklärte er: "Bei der PMU werde ich nützlicher sein als als Abgeordneter der in einer Minderheit verloren ist."

Eric Woerth - Kurzprofil

Geboren 1956 in Creil

15 Jahre Abgeordneter des Departements Oise

Bürgermeister von Chantilly von 1995 bis 2017

Budgetminister von 2007 bis 2010

Arbeitsminister im Jahr 2010

Seit 2025 Koordinator des Reformplans "PMU 2030"

 

Seine Vision für die Branche

In einer Botschaft in sozialen Netzwerken erklärte Woerth Ende Februar: "Wer mich kennt, weiß um meine langjährige Verbundenheit mit der Pferderennbranche. Einem wichtigen wirtschaftlichen und landwirtschaftlichen Motor unserer Regionen. Die Lage ist klar: chronische Unterinvestitionen, zunehmender Wettbewerb im Glücksspielmarkt und ein Image, das man ehrlich gesagt als etwas veraltet bezeichnen muss. Gleichzeitig verfügen wir über echte Exzellenz. Von der Zucht bis zum Training. Gemeinsam mit allen Beteiligten werde ich die notwendige Transformation in einer für die Branche kritischen Phase vorantreiben."

Ein Engagement in neuer Form

Auch zu seinem Abschied aus der 'Assemblée nationale', in der er rund zwanzig Jahre lang tätig war, äußerte sich Woerth: "Auch wenn ich mich heute aus der nationalen Volksvertretung zurückziehe, bleiben meine Verbundenheit und meine Leidenschaft, unserem Land zu dienen, unverändert. Mein Engagement nimmt lediglich eine andere Form an."

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