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Nach Erfolg im 'Belgique' - Eric Raffin: "Der Druck war da"

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Die Qualifikation zu schaffen, war das primäre Ziel für Thomas Levesque und seine Iroise de la Noe, für die er Eric Raffin verpflichtet hat. Dieses Ticket mit einem Sieg zu holen, der auch noch sehr leicht ausgefallen ist, war dann umso schöner für das ganze Quartier. Zudem war es der zweite Sieg in Folge im Prix de Belgique, dem vierten und letzten B-Rennen. Dahinter heißen die letzten auf der Piste qualifizieren Pferde Frank Gio, Immortal Doc und King Opera.

Die Bedeutung dieses letzten Qualifikationsrennens der 'Amerique Races' war enorm. Würde der siebenfache Sulky-d’Or Eric Raffin überhaupt eine Fahrt im kommenden Amerique haben? Als geborener Wettkämpfer ging er dieses Rennen daher mit spürbarem Druck an. Er war verpflichtet worden, um das Juwel aus dem Stall von Thomas Levesque zu steuern. Seine Mission war klar: Qualifikation sichern und am besten noch ein Zeichen setzen, um in zwei Wochen eine gute Rolle spielen zu können. Das Zeichen setzte Iroise de la Noe, indem sie in 12,0 mit dem Rennrekord für den 'Belgique' von Davidson Du Pont (2021) gleichziehen konnte.

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Kurz nach dem Rennen fiel das Fazit des Siegfahrers eindeutig aus: "Mission erfüllt! Das Wichtigste war, sie zu qualifizieren, und das ist gelungen, ohne dass ich die Klappen ziehen musste. Einziger kleiner Nachteil: Wir sind nur noch zwei Wochen von dem großen Rennen entfernt, und sie muss sich erholen. Aber ich habe großes Vertrauen in ihr Umfeld. Heute hatte ich richtig Spaß. Ich konnte ihr das Rennen geben, dass ich mir, in Abstimmung mit Thomas (Levesque), vorgestellt hatte. Ich halte sie für stark genug, um im Amerique unter die ersten Fünf zu kommen."

Auch für Thomas Levesque fällt nun der Druck ab. Er hatte diesem Prix de Belgique (Q6) schon lange entgegengefiebert, da er frühzeitig als Winterziel festgelegt worden war. Deshalb hatte er sich entschieden, für dieses Rennen seinen Platz im Sulky seiner Championesse abzugeben: "Seit einiger Zeit denke ich, dass ich eine Stute habe, die einen Prix d’Amerique gewinnen kann. Und vielleicht werde ich nie wieder eine solche Stute haben. Also setzen wir alles daran, um zu gewinnen."

Dazu gehörte auch die Verpflichtung eines Eric Raffin. Eine Entscheidung, die sich auszahlte, aber dennoch mit Stress verbunden war, wie der Trainer aus der Normandie bestätigte: "Es ist eine riesige Erleichterung. Heute musste man unter die ersten Vier kommen, sonst hätte man im großen Rennen in zwei Wochen nichts zu suchen gehabt. Ich kenne meine Stute, um die Qualifikation hatte ich keine Sorge. Was mir heute besonders gefallen hat, war die Art und Weise ihres Sieges, und ich glaube, sie wird darauf noch aufbauen. Eric hat sie sehr gut gefahren. Jetzt kennt er sie, das ist perfekt für in zwei Wochen. Alles läuft wie geplant: sie über den Winter hinweg steigern und zum großen Tag bei 120 Prozent zu sein."

Ein weiterer Sonntag in Schwarz und Gelb

Zu Jahresbeginn folgen zwei Sonntage aufeinander, an denen die schwarz-gelben Farben der Familie Levesque, die untrennbar mit der Geschichte des französischen Trabrennsports verbunden sind, auf dem Podium in Vincennes präsent sind. Und das bei den jeweils letzten Qualifikationen für den Prix de Cornulier und den Prix d’Amerique. Zwei absolute Höhepunkte, die maßgeblich zur Bekanntheit des 'Casaque Levesque' beigetragen haben, mit legendären Namen wie Roquepine, Masina oder Upsalin.

Am vergangenen Wochenende gewann Islamorada, trainiert von Pierre Levesque und geritten von dessen Tochter Camille, den Prix du Calvados (Cornulier Races Q3) beim ersten Start der Stute auf Gruppe-Ebene. Damit sicherte sie sich ihre Eintrittskarte für den 19. Januar. Sieben Tage später ist es nun Thomas Levesque, der dank Iroise de la Noe zum zweiten Mal einen Starter im Prix d’Amrrique aufbieten kann.

Goldene Tickets, die ihren Namen verdienen

Der Prix de Belgique (Q6) war für viele Pferde, deren Gewinnsumme nicht für den zweiten Qualifikationsweg gereicht hätte, die letzte Gelegenheit sich für den großen Tag zu qualifizieren. Diese letzten 'goldenen Tickets' bestätigten neben der Siegerin auch beim Dritten Immortal Doc und dem Vierten King Opera ihren Namen. Der Zweitplatzierte Frank Gio hätte es wohl auch über seinen Kontostand geschafft. Aber jetzt hat das Quartier von Sebastien Guarato in doppelter Hinsicht Gewissheit - ihr Schützling ist sportlich sicher qualifiziert und hat bewiesen, dass er seinen Speed auch in einem anspruchsvollen Rennen gegen die Älteren in die Sclacht werfen kann.

Noch dazu hatte Frank Gio keinen einwandfreien Rennverlauf, wie der Trainer erklärte: "Er hatte Pech im Gedränge, als Koctel Du Dain galoppierte. Das hat ihm eine noch bessere Platzierung gekostet. Aber mit dieser Leistung bestätigt er offiziell seine Teilnahme am Prix d’Amerique. Jetzt gilt es, ihn in Form zu halten. Mit einem guten Rennverlauf kann er in zwei Wochen richtig gefährlich werden."

Nach einer schwachen Vorstellung im Prix Tenor de Baune (Q4), die unter anderem durch einen Abszess im Huf erklärt wurde, zeigte King Opera an diesem Sonntag ein ganz anderes Gesicht und holte sich seine Qualifikation. "Da er kein wirklich passendes Programm hatte und entweder über 2.100 Meter laufen oder mit Zulage antreten musste, haben wir es versucht. Zumal noch Plätze frei waren und die K-Pferde inzwischen robust genug sind, um sich mit solchen Gegnern zu messen. Mit diesem Pferd im Prix d’Amerique am Start zu sein, ist großartig. Er hat uns Höhen und Tiefen erleben lassen, deshalb tut das gut. Was die Beschlagsfrage angeht, weiß ich noch nicht, ob wir etwas ausprobieren. Ausgeschlossen ist es nicht", erklärte Trainer und Fahrer William Bigeon.


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