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Mittwoch in Angers - Jocelyn Robert: "Rikita JP Basis für die Wetten"

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Am Mittwoch wird die Quinte des Tages in Angers entschieden. Im Grand Prix Angers Loire Metropole (GR III) stehen die Chancen die ersten Fünf in der richtigen Reihenfolge zu treffen auf den ersten Blick recht gut, weil fünf der sechzehn Starter im dritten Band stehen und allesamt mit einem roten Emoji gekennzeichnet sind. Insofern kann man schon fast ein Drittel der Starter als "chancenlos" deklarieren. Noch dazu sind vier Pferde des Quintetts im dritten Band Monte-Spezialisten.

Auch Halfa (11), die voll beschlagen auf ein kommendes Trabreiten vorbereitet wird, dürfte man im zweiten Band als Streicherin vom Wettschein verbannen, womit die Quinte genau genommen zwischen den zehn verbliebenen Pferden ausgemacht werden sollte. "Ist die Vorgabe von 50 Metern also überholt?", fragt sich der ParisTurf. Angesichts dieses Beispiels stellt sich die Frage besonders in einem Quinte-Rennen, und vor allem für Wetter, die auf attraktive Quoten hoffen. Mit so vielen möglichen Streichkandidaten dürften die Quoten erneut wenig reizvoll ausfallen, was Wetter dazu bewegen könnte, sich anderen Rennen zuzuwenden.

Dabei zog dieses Gruppe III-Rennen früher regelmäßig Teilnehmer an, die sich der Herausforderung stellten, trotz 50 Metern Rückstand zu gewinnen. Das letzte Beispiel: Bugsy Malone, Sieger der Ausgabe 2021. Zuvor hatte bereits ein anderes herausragendes Pferd wie Aubrion du Gers (2019) aus dem dritten Band gewonnen. Doch in den letzten Jahren sind solche Leistungen selten geworden, und das dritte Band steht heute meist eher für Chancenlosigkeit, anstatt für Heldentaten.

Auf Grasbahnen bleibt diese Herausforderung zwar möglich, wie Grace du Digeon oder Hannibal Tuilerie im vergangenen Jahr in der Trophee Vert gezeigt haben. Auf Sandbahnen hingegen ist es eine ganz andere Aufgabe. Zum Vergleich: Man muss bis zum 25. Mai 2022 zurückblicken, als Earl Simon in Le Croise-Laroche gewann, um einen Sieger einer GNT-Etappe aus dem dritten Band zu finden. Die Zeiten, in denen der große General du Lupin solche Handicaps regelmäßig meisterte, sind längst vorbei.

Rikita JP - Die Basis

Um aber zum Start in den April in einem positiven Kontext zu bleiben...selten konnte man sich auch mit einem überschaubaren Einsatz eine Chance auf den ersten Rang der Quinte ausrechnen. Neben den großen Außenseitern, gibt es natürlich auch Favoriten. Und dazu zählt ohne Frage Rikita Jp (5). Die Stute deutete am 08. Februar mit Rang Sieben im Prix de France schon ihre gute Form an. Einen Monat später holte sie einen sicheren Erfolg auf Course A-Ebene in Laval.

Ein kleines Fragezeichen ergibt sich aber beim erstmaligen Einsatz von Rikita JP auf einem Rechtskurs. Trainer Jocelyn Robert zeigt sich aber zuversichtlich: "Sie läuft erstmals rechtsherum, scheint sich im Training aber daran gut anzupassen. Ich hoffe, dass sie auf dieser selektiven Strecke gute Windschatten bekommt. Sie ist auf jeden Fall eine solide Basis für Wetten."

Außerdem gibt es vier weitere Teilnehmer, die ein wenig ins Auge stechen. In erster Linie ist Kelle Beaute (3) zu nennen, die bereits als 4jährige auf Gruppe II-Niveau gewann und für dieses Rennen im Vergleich zum letzten Auftritt deutlich leichter aufgeboten wird.

Jolie Star (1), die kürzlich in den Stall von Mathieu Mottier gewechselt ist, holte bei ihrem ersten Start unter neuer Regie gleich einen starken Sieg in Vincennes. Auch mit der geringsten Gewinnsumme muss die Dubois-Farbe unbedingt auf den Zettel. 

Ideal du Rocher (9) stellt wohl mit deutlichem Abstand die beste Chance aus dem zweiten Band dar. Und schließlichdarf man nicht auf Joyce Delto (2) verzichten, die zuletzt trotz Eisen überzeugend den Prix Parigny in Caen gewann. Sie kehrt auf die Bahn in Angers zurück, auf der sie bereits vor genau einem Jahr erfolgreich war.


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