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Maxence Vaudoit: "Ich brenne für das Rennenfahren"

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News Frankreich Trab, 08.11.2025

 

(hen) Maxence Vaudoit hätte sich keinen schöneren ersten Sieg in Vincennes vorstellen können als den, den er am Montag feierte: Mit Happy Danover im Sulky gewann er den Prix Medusa, das prestigeträchtigste Attele des Jahres für den Nachwuchs in Vincennes. LeTrot zeichnete ein Portrait über den jungen Mann.

 

Der Rennsport - unvermeidlich

 

Mit einem Großvater väterlicherseits, der Traber trainierte (Gerard Vaudoit), einem Großvater mütterlicherseits als Galoppertrainer (Luc Bellet), einem Vater (Olivier), der Besitzer ist und auf den Rennbahnen der Normandie kommentiert, sowie einem älteren Bruder (Lucas) und einem Onkel, der Trabtrainer ist (Franck Delanoe), konnte Maxence Vaudoit seinem Schicksal nicht entkommen. Seine Mutter, Gaelle, versuchte zwar, ihm einzureden: Denk auch an etwas anderes", um ihm zu zeigen, dass es nicht nur Pferde gibt. Doch der 20jährige wollte sich nicht abbringen lassen. "Ich wollte das schon immer zu meinem Beruf machen", sagt er, als wäre es selbstverständlich. Nach dem Schulabschluss trat er der Schule  von Graignes bei.

 

Franck Nivard - "Mein Idol"

 

Seine ersten Traber spannte Maxence bei seinem Onkel an, bevor er seine drei ersten Ausbildungsjahre bei Cedric Megissier und Benoit Robin absolvierte. Für Franck Delanoe gewann er im September 2023 sein erstes Rennen mit Gard in Villedieu-les-Poeles vor Familie und Freunden. Während all dieser Jahre traf er regelmäßig Franck Nivard. "Er ist mein Idol! Er stammt wie ich aus Avranches und wurde vom Onkel meines Vaters ausgebildet. Er ist jemand, der einfach und bescheiden ist", erklärt Maxence. Fast wie ein Schicksal: Nivard war die erste Person, die er nach seinem Sieg im Prix Medusa mit Happy Danover am Dienstag nach dem Rennen traf. Derselbe Fahrer, der das Pferd bei den vorherigen Rennen gesteuert hatte.

 

Feuer für die Rennen

 

"Wenn man mir morgen die Wettbewerbe wegnehmen würde, könnte ich diesen Beruf nicht ausüben. Ich gestehe, ich brenne für das Rennenfahren." Während der zwei Jahre bei Bruno Marie begann Maxence regelmäßig zu fahren. "Ich wusste, dass es Opfer verlangen würde, weil es ein Stall ist, in dem man viele Stunden arbeitet und die Wochenenden rar sind. Aber es ist sehr lehrreich", betont er. "Als ich dort ankam, hatte ich fünf Rennen bestritten. Man muss wissen, was man will. In all der Zeit, die ich dort gearbeitet habe, habe ich Fortschritte gemacht und Rennen gewonnen."

 

"Wenn Zwei, dann auch drei"

 

Seit knapp einem Monat gehört er zum Stall von Stephane Provoost, für den er zwischen dem 01. und 03. November drei Rennen hintereinander gewann, darunter den begehrten Prix Medusa in Vincennes. "Nach meinen zwei Siegen am Wochenende schickten mir Familie und Freunde Nachrichten mit 'Wenn zwei, dann auch drei', erzählt Maxence, der inzwischen 22 Sieger auf seinem Konto hat. "Ich bin gerne optimistisch, aber den Prix d’Amerique der Auszubildenden und gleichzeitig mein erstes Rennen in Vincennes mit einem Pferd zu gewinnen, dass vielleicht eine vierte oder fünfte Chance hatte, damit hatte ich nicht gerechnet." Dennoch gewann Happy Danover nach einem Rennen "an der Innenkante, weil man ihn versteckt laufen lassen muss", mit großer Stärke.

 

Der Ruf von Cagnes-sur-Mer

 

Maxence Vaudoit bereitet sich darauf vor, sein drittes aufeinanderfolgendes Wintermeeting an der Cote d’Azur zu bestreiten. "Ich habe meine beiden ersten Winter bei Bruno Marie in Cagnes sehr genossen", erzählt er. "Dort traf ich Maxime Grasset, mit dem ich mich gut verstand. Dieses Jahr fahre ich für ihn, während er die Hin- und Rücktransporte übernimmt." Für den jungen Auszubildenden ist dies auch eine Gelegenheit, seine Erfahrung zu erweitern und Chancen zu nutzen, gebucht zu werden, um zu fahren. Sein Wettkampfwille ist dabei stets präsent.

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