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Matthieu Abrivard: "Iguski sehr gefragt als Deckhengst"

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News Frankreich Trab, 21.03.2026

(hen) Nach einigen Urlaubstagen kehrte Matthieu Abrivard, der seit seinem Sieg im Criterium de Vitesse in Cagnes-sur-Mer nicht mehr im Einsatz war, an diesem Freitag in Vincennes zurück in den Sulky. Anschließend reiste er nach Italien, wo er am Samstag in Mailand unter anderem Golden Gio fahren wird. In seiner wöchentlichen Kolumne für den ParisTurf blickt Abrivard auf die kommenden Tage.

Die Einschätzungen zu den nächsten Startern

"Am Samstag in Vincennes wird Jappeloup Turgot (809) von Jean-Etienne gefahren. Nach einer Rennabsage in Enghien startet er nun mit ungünstiger Nummer Neun. Er hat wenig Spielraum, wird aber barfuß antreten, um eine kleine Prämie zu holen.

Am Sonntag bin ich in Agen. Das Feld ist überschaubar, sodass ich meine ausländischen Pferde einsetzen kann. Eclipse Gar hat in Enghien trotz eines sehr ungünstigen Rennverlaufs als Zweiter überzeugt. Das Pferd ist in Topform. Ich bringe auch Enjoy an den Start, einen neuen ungarischen Traber. Er ist eines der besten Pferde seines Landes, hat aber noch wenig Erfahrung und versucht nun sein Glück in Frankreich. Er arbeitet morgens sehr gut und hat ein interessantes Niveau.

Mozart Turgot wird ebenfalls laufen und erstmals barfuß antreten. Er ist in seiner Klasse konkurrenzfähig. Bei New Look Senoville entscheide ich noch, ob er startet. Seine bisherigen Leistungen waren gut.

King Track läuft in Challans. Nach zwei Disqualifikationen ist das Pferd dennoch in guter Verfassung und kann wieder erfolgreich sein.

Am Mittwoch fahre ich nach Marseille mit Jolivert du Gers. Sein letzter Sieg bringt ihn in eine gute Ausgangsposition im Grand National du Trot. Je Te Cherche wird der große Gegner sein, aber wir reisen mit Ambitionen an. Mozart Sautonne ist ebenfalls dabei. Ein Tapetenwechsel wird ihm guttun. Er hat Potenzial, hat es aber noch nicht vollständig gezeigt."

Samstag in Mailand

"Am Samstag bin ich in Mailand vor allem für Golden Gio. Das Pferd hat zuletzt in Laval gut gearbeitet, mit angepasster Ausrüstung. Die Arbeit war intensiv, aber notwendig. Ich habe mit der Fünf eine gute Startnummer. Ich werde ihn nicht gleich ans Limit bringen, sondern ihn zunächst positionieren und dann sein Rennen laufen lassen. Ich habe Vertrauen in ihn. Er hat zwei Seiten: Allein ist er manchmal unkonzentriert und kann Fehler machen, aber man darf ihn auch nicht zu sehr reizen. Sein früherer Trainer Marco Smorgon hatte mich darauf hingewiesen.

Ich fahre außerdem Glamour Gio, die zuletzt mit Startnummer 16 benachteiligt war, sich aber gut verkauft hat. Sie sollte sich dort wohlfühlen. Auch Glory Winner werde ich steuern, habe dazu aber keine besonderen Informationen. Die neue Bahn in San Siro kenne ich noch nicht, aber die Strecken ähneln sich, daher sollte es keine Probleme geben."

Iguski Sautonne verteidigt seinen Titel

Nach seinem Sieg im Prix de Cornulier und einem starken Auftritt in Cagnes-sur-Mer wird Iguski Sautonne im Prix de l’Atlantique am 18. April seinen Titel verteidigen. "Das Pferd hat sich enorm entwickelt, auch im Verhalten. Früher war er manchmal angespannt, heute ist er deutlich ruhiger. Das Trabreiten hat ihm sehr gutgetan, auch wenn ich ihn vorerst nicht wieder in dieser Disziplin einsetzen möchte. Er ist robuster geworden und hat eine neue Stufe erreicht. Er war schon früh ein starkes Pferd und hat sich kontinuierlich verbessert. Heute ist er vielseitig einsetzbar und auch als Deckhengst gefragt, sogar international. Seine Decktaxe ist mit 2.300 Euro sehr attraktiv. Im Prix de l’Atlantique wird er zeigen müssen, dass sein Sieg kein Zufall war."

 

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