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Himmelfahrt-Spektakel im Herrenkrug

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News Magdeburg, 11.05.2026

 

(magdeburg-press) Es ist der unangefochtene Höhepunkt im Magdeburger Rennkalender: Am Himmelfahrtstag, dem 14. Mai, verwandelt sich die Galopprennbahn im Herrenkrug wieder in das Mekka für Sportbegeisterte, Familien und Feierwütige. Zum traditionellen Himmelfahrtsrenntag verschmelzen sportliche Höchstleistungen mit einem riesigen Familienprogramm und einer musikalischen Premiere, die den Feiertag krönen wird.

 

Galopp trifft Trab - Nervenkitzel mit der V4-Wette

 

Der Magdeburger Renn-Verein setzt in dieser Saison auf ein besonders umfangreiches Programm mit insgesamt neun Prüfungen. Die Mischung aus Galopp- und Trabrennsport sorgt für eine seltene Dynamik auf dem Geläuf. Traditionell: Alle vier Galopprennen sind ausschließlich den Amateurreitern vorbehalten. In den insgesamt fünf Trabrennen kämpfen die Sulky-Profis um den Sieg. Galopp- und Trabrennen wechseln sich ab und garantieren Nervenkitzel für Kenner beider Disziplinen.

 

Insgesamt gehen am Donnerstag 90 Starter in den Wettbewerb. Während in den Galopprennen 26 Pferde gemeldet sind, stellen die Traber mit 64 Teilnehmern ein beeindruckendes Feld. Ein sportlicher Leckerbissen im Galopp-Programm ist das Amateurrennen über 2.050 Meter, für das bereits namhafte Starter feststehen. Unter anderem wird der neunjährige Kraftprotz Mansour aus dem Stall von Pavel Vovcenko erwartet, der sich mit Konkurrenten wie Anastasia von Aga, Amaranto und dem irischen Gast Borcano messen wird. Auch die Stute Tres Chic verspricht ein spannendes Finish vor den vollbesetzten Tribünen.

 

Auch die Traber präsentieren ein hochkarätiges Feld. Im einzigen Trabreiten des Tages, dem „Preis der Werner Bau GmbH" (1. Rennen, 13:15 Uhr), messen sich unter anderem die formstarken Stuten Maharani GB und Celebrity Crush S mit dem erfahrenen Run of the Race. Ein weiteres Highlight für die Sulky-Spezialisten ist der „Preis der Ottostadt Magdeburg", in dem Spitzenpferde wie der fünfjährige Tarantino und der routinierte Mister Joni H am Start erwartet werden. Auch Karabatic und Maja Beuckenswijk gehören in ihren jeweiligen Prüfungen zum erweiterten Favoritenkreis.

 

Für alle Wettbegeisterten gibt es ein besonderes Highlight: In vier der Trabrennen wird die sogenannte V4-Wette angeboten. Die Herausforderung für die Tipper: Wer die Sieger aller vier festgelegten Trabrennen vorher korrekt tippt, wird zu den glücklichen Gewinnern gehören. Der Renn-Verein lockt hier mit einer Garantieauszahlung von stolzen 15.555.- Euro, was für zusätzliche Hochspannung auf den Tribünen sorgen wird. Zusätzlich wird im 7. Rennen eine Viererwette mit einer Garantieauszahlung von 10.000,- € angeboten; die Dreierwette entfällt in diesem Rennen.


Die Trotto-Tipps für die Trabrennen in Magdeburg


Vorschau Magdeburg, Donnerstag, 14.05.2026

1. Rennen
Neuf du Pape (7) und die deutsche Trabreit-Championesse sind ein bestens eingespieltes Team, das bereits auf vier verschiedenen Bahnen gemeinsam erfolgreich war. Dieses Erfolgsgespann gilt es für die Konkurrenz zu schlagen. Chamarel Wibb (6) und seine Reiterin brachten es in diesem Jahr schon auf drei volle Erfolge und sollten die Herausforderer des Favoriten sein. Run of the Race (5) hat sich unter dem Sattel noch einmal neu motivieren können und landete in Gelsenkirchen einen Sensationserfolg. Der Hüne in diesem Feld muss diese Leistung gegen diesmal in der Breite bessere Gegner nun bestätigen. Max Hazelaar (9) hat rein läuferisch hier niemanden zu fürchten. Der Sechsjährige tritt aber erstmals unter dem Sattel an, daher steht hinter ihm ein kleines Fragezeichen. Mit einer sehr starken Reiterin dürfte auch der bayerische Gast Big M Eck (4) hier zu den Anwärtern auf einen Platz in der Dreierwette gehören. Noch gefährlicher könnte die sehr startschnelle Maharani GB (2) sein, die hier ebenfalls ihr Satteldebüt geben wird. Die Stute ist sehr zuverlässig, aber eben auch kein Siegertyp. Die Schimmelstute Reine des Neiges (8) passt von der Gewinnsumme gut ins Rennen. Die Siebenjährige ist in diesem Metier bereits bestens bewährt und muss auch in die Wettüberlegungen einbezogen werden. Am schwersten dürften es hier die beiden Stallgefährten DeAngelo ForChildren (3) und Celebrity Crush S (1) haben. Ersterer gewann zwar überlegen in Sonsbeck, aber dort kam auch nur noch ein weiteres Pferd ins Ziel – und das musste zudem 40 m hinter dem Zevens-Traber ins Rennen gehen. Zuletzt in Gelsenkirchen gab er auf der Zielgeraden schnell klein bei. Celebrity Crush S schaffte es im Vorjahr sogar ins Stutenderby-Finale und absolvierte nun nach dem Besitzwechsel nicht weniger als vier Probeläufe, in denen sie sich nicht unbedingt für die heutige Aufgabe empfehlen konnte.

Tipp: Neuf du Pape (7) – Chamarel Wibb (6) – Max Hazelaar (9)


Interessanter Außenseiter: Big M Eck (4)


3. Rennen 

Zum Start der V4 ist hier mit dem Vorjahressieger Tarantino (10) ein potenzielles Stellpferd unter Order. Der Fünfjährige schaffte es sogar bis ins Derbyfinale und ist das beste Pferd im Feld. Obelix Newport (7) belegte 2025 hinter Tarantino Rang zwei und bewies damit seine Eignung für die Magdeburger Grasbahn. Der Fünfjährige sollte beim zweiten Start unter neuer Regie weiter gesteigert sein. Sehr gut untergekommen ist hier auch Mister Joni H (14), der es in der Regel weitaus anspruchsvoller antrifft als hier. Der ehemalige Seriensieger sollte es trotz der ungünstigen Startnummer auf das Podium schaffen. Karabatic (9) ist ein braver Bursche, dem die lange Zielgerade in Magdeburg entgegenkommen sollte. Er gehört genau wie Nena Greenwood (8) und Maja Beuckenswijk (11) zu den Kandidaten, die es in die Dreierwette schaffen können. Diakan CR (12) und His Highness S (13) können viel mehr, als sie zuletzt gezeigt haben. Beide haben ihre Bestform – genau wie Camino (4) und Amaro (5) – aktuell nicht zur Hand. Die drei Franzosen Jaguar Dream (2), Jimbo des Illes (3) und Jivago du Gers (6) verschenken hier einiges an Gewinnsumme und dürften vor einer schweren Aufgabe stehen. Auch Kadiz AV (1) muss sich hier deutlich steigern.

 

Tipp: Tarantino (10) – Mister Joni H (14) – Obelix Newport (7)


Chancenreicher Außenseiter: Maja Beuckenswijk (11)



5. Rennen

In der besten Tagesklasse geben sich die Vorjahressieger und Titelverteidiger Sir Robert (10) und Sarah Kube die Ehre. Die beiden sollten auch in diesem Jahr wieder die erste Wahl sein. Das erfolgreichste C-Bahn-Pferd in Deutschland ist Siegmaschine und Lokalmatador Ido d’Agice (9), dem aber auf seiner Heimatbahn bislang immer das Pech an den Hufen klebte. Der Achtjährige hätte einen Heimsieg mehr als verdient. Das kleinste Pferd im Feld ist der pfeilschnelle Di Ospeo (5), der sofort im Vordertreffen auftauchen wird und ein hochbewährter Grasbahner ist. Allerdings bevorzugt der Wishing-Stone-Sohn kleine Bahnen, sodass er in dieser Konkurrenz eher Platzgeld- als Siegkandidat ist. Sein ehemaliger Stallgefährte Julnick Shark (7) ist nicht minder startschnell und war hier im Vorjahr Vierter – eine Platzierung, die für den Elfjährigen auch diesmal möglich sein sollte. Russel (8) gewann 2024 in Magdeburg, konnte ein Jahr später in dieser Klasse aber keine Akzente setzen. Der Trabreit-Spezialist peilt hier wie der verbesserte Franzose Gold and Green (12) ein kleines Platzgeld an. Über viel Klasse verfügt Honey Bear (11), der hier aber erst den zweiten Start nach neun Monaten Pause macht und daher wohl noch nicht wieder ganz bei 100 % ist. Ito (13) zählte in den Vorjahren zu den Protagonisten dieser Prüfung und gewann 2024 und war im Vorjahr Zweiter. Von dieser Form ist der Neunjährige aber aktuell leider weit entfernt und somit nur Außenseiter. Die beiden Franzosen In Love Burois (2) und Feeling Sky (4) haben es hier sehr wahrscheinlich zu schwer. Besser gefällt da der Däne Holger (3), der es in dieser Saison bereits auf zwei Volltreffer brachte. Kastet (1) ist ein super Grasbahner, hat aber lange pausiert und würde selbst in Bestform hier an Grenzen stoßen. Rustico (6) war schon in ganz Europa im Einsatz, seine aktuelle Verfassung wird aber wahrscheinlich nicht für eine Top-Drei-Platzierung ausreichen.

 

Tipp: Sir Robert (10) – Ido d’Agice (9) – Di Ospeo (5)


Chancenreicher Außenseiter: Holger (3)



7. Rennen

Das siebte Rennen präsentiert sich als echtes Wetträtsel. Die besten Formen hat hier der Schwede Stepping Harry (4) vorzuweisen, der sich hier zum ersten Mal in seiner Karriere auf die Grasbahn wagt. Der dreifache Jahressieger muss hier insbesondere auf Kesio (11) achten, der sich in Zweibrücken in hoher Garnitur im Speed durchsetzen konnte. Der Franzose ist laufstark, aber Fehlern auch nicht ganz abgeneigt. Nur auf Rechtskursen kann man Dexter CG (13) einsetzen, der in starker Hand hier auf jeden V4-Tippschein gehört. Lorenzo Idzarda (6) ist auf den Berliner Bahnen immer sehr gehfreudig. Mit passendem Rennverlauf könnte es für eine Prämie reichen. Gefährlicher könnte da der startschnelle Canavaro Viking (7) sein, der auf einen starken Fahrer verweisen kann. Allerdings hat der Siebenjährige mehr als ein halbes Jahr ausgesetzt. Lake Louise (9) dagegen steht voll im Saft und agiert sehr zuverlässig. Die Stute sollte genau wie Yoko Ono Diamant (12) hier um ein Platzgeld kämpfen. Grahish Cash (14) ist ein Top-Grasbahner, der sich allerdings mittlerweile in eine anspruchsvolle Klasse gelaufen hat und hier wie Lamkelze de Niel (8) und Hacker de Beaum (10) zu den Außenseitern gehört. Trotz sehr ansprechender Formen dürfte es auch für Fortaleza DB (1) und Lots of Love (2) zu schwer werden. Die beiden gewinnärmsten Pferde im Feld überspringen hier etliche Gewinnklassen – ein sehr ambitioniertes Vorhaben. Auch der brave Montjuic Boko (3) wird hier die Reihe seiner kleineren Platzierungen nur schwerlich fortsetzen können.

 

Tipp: Dexter CG (13) – Kesio (11) – Stepping Harry (4)


Chancenreicher Außenseiter: Lake Louise (9)



9. Rennen

Zum Abschluss des Renntages werden bei den Wettern noch einmal die Köpfe rauchen, denn diese Handicap-Aufgabe ist nur sehr schwer zu entschlüsseln. Der frühere Berliner Champion Manfred Zwiener bietet hier Beluga PS (3) auf, die im Vorjahr in Stove eine extrem harmlose Aufgabe gewann und sich bei ihrem Jahresdebüt in Karlshorst sofort wieder in sehr guter Verfassung zeigte. Die Stute muss auf Lakanas (6) achten, der sich von Start zu Start verbessert und das hier Geforderte können sollte. Etwas nachgelassen hat Crazy Gaagaa RL (10), der in Bestform hier klarer Sieganwärter wäre. Überraschen könnte hier vielleicht der Franzose Just Repeat (5), dessen Winterformen zur Lösung dieser Aufgabe ausreichen könnten. Tango Down (7) muss nach langer Auszeit nun erst einmal gesund bleiben und zu einer regelmäßigen Startfolge finden. Nach alter Klasse muss er hier niemanden fürchten. Sehr positiv überraschte unlängst mit guter Schlussleistung Carino Mar (13), der klar vor dem hier ebenfalls engagierten Kalou (14) endete. Die beiden Wallache sind hier Kandidaten für die Dreierwette. Von den beiden Stallgefährtinnen Ukulele (8) und No No Newport (12) sollte Letztere etwas laufstärker sein und könnte hier für attraktive Quoten sorgen. Enorm zuverlässig ist der bayerische Gast Favara Star (9), der sehr selten ohne Prämie in den Stall zurückkehrt und es hier so günstig wie selten antrifft. Pegasus Vivant (2) und Avyno (1) müssen sich weiter steigern, um in diesem sehr großen Starterfeld ein Platzgeld zu ergattern. Etwas stärker könnte da die nicht immer ganz rund trabende Fabi Big Effe (4) sein, der die weiche Grasbahn gut behagen könnte. Let’s Go Crazy (11) kommt leider nur selten fehlerfrei um den Kurs.

 

Tipp: Beluga PS (3) – Favara Star (9) – Lakanas (6)


Chancenreicher Außenseiter: Crazy Gaagaa RL (10)

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