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Großes norddeutsches Aufgebot in Odense

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Vorschau Odense, Freitag, 17.04.2026

(hhü) Die Trainer Ronald de Beer, Heiner Christiansen sowie das Team Jauss werden am Freitag mit zahlreichen Startern in Odense vertreten sein. Zudem gibt es für Ronja Walter im Trabreiten ein Wiedersehen mit einem guten Freund.

Los geht es im zweiten Rennen mit Ronald de Beer und Inas Winner. Die Stute wurde zuletzt in Aarhus bei ihrem dritten Platz im Nachgang disqualifiziert, weil sie wohl im Endkampf die innere Bahnbegrenzung überschritten hatte. Die sehr zuverlässige Vierjährige hat einen idealen Startplatz und sollte in diesem scheinbar recht ausgeglichenen Feld prominent mitmischen können. Die bei zwei Auftritten noch ungeschlagene Manfeellikeawoman (Rolf Jørgensen) dürfte die Favoritenrolle übernehmen.

Im dritten Rennen sind die de-Beer-Traber dann gleich doppelt vertreten. Ronald hat sich für die familieneigene Flotte Lotte entschieden, die ganz innen bestens positioniert ist und hier in die Dreierwette laufen könnte. Möglicherweise etwas stärker ist Gany (René Kjær) einzuschätzen, die sich beim letzten Auftritt in der Startphase überging und disqualifiziert wurde. Die bereits zweifache Siegerin dürfte hier alle Chancen haben. Kornelius Kluth wird hier den antrittsschnellen Venom Of Magic für Uli Moch aufbieten, die in Mariendorf aus der Radfahrerlage im Endkampf etwas zurückstecken musste und Vierte in einem kleinen Feld wurde. Für sie sollte einmal mehr ein Platzgeld herausspringen.

Direkt danach ist Kornelius mit Gadira und Startplatz eins in einer Meilenprüfung unter Order. Die Klein-Stute kann als gute Beginnerin viel mit dem günstigen Startplatz anfangen und dürfte dann die Reihe ihrer Platzierungen fortsetzen. Mehr Kapazität hat der kampfstarke Hoss Power (Jeppe Juel), der sein Jahresdebüt in einem Hamburger Amateurfahren aus der Todesspur gewann und hier als bekennender Dauerläufer nun Sprinterqualitäten beweisen muss. Der Siebenjährige hat mittlerweile aber auch gelernt, gut einzutreten, und sollte mit Startplatz zwei zumindest eine Lage im Mittelfeld finden, um dann in der Schlussphase seine läuferischen Möglichkeiten voll auszuspielen. In diesem Zwölferfeld dürfte Kaxi Brogård (Birger Jørgensen) trotz zweiter Startreihe den größten Anhang am Toto finden.

Ein Muster an Treue und Beständigkeit ist Logima Conancy (René Kjær), die im sechsten Rennen aus zweiter Reihe an den Ablauf kommt. Die Fünfjährige könnte hier sogar mehr als ein Zwei-/Dreier-Pferd sein, wenn sie die Seriensiegerin Lövdala Trinity (Morten Friis) in den Griff bekommt. Beide müssen hier auf die deutlich verbesserte Leipzig (Marc Bæk Nielsen) achten, die mit Startplatz fünf viel besser im Rennen steht als ihre Konkurrentinnen.

Ein Wiedersehen mit ihrem alten Kumpel Gold Cap BR, der mittlerweile in den dänischen Farben von Mette Carlsen antritt, gibt es für Ronja Walter im Trabreiten. Das bestens eingespielte Team trifft einmal mehr auf die gnadenlose Tour Eiffel (Michelle Mønster), die sich im zarten Alter von zwölf Jahren trotz Pause diese Aufgabe nicht nehmen lassen will. Mit dem bärenstarken Freiherr Faust (Christina Lindhardt) ist aber ein hochinteressanter Trabreit-Debütant dabei, der den Spezialisten hier mächtig einheizen könnte.

Längst in Dänemark eingebürgert ist Reginald Dwight (Birger Jørgensen), der in seiner neuen Heimat eine feste Größe ist. Der Siebenjährige aus dem Besitz von Heinrich Nagel muss sich im achten Rennen mit dem wiedererstarkten Jomo Cash (Jan Dahlgaard) auseinandersetzen. Die beiden Wallache stehen hier läuferisch wohl klar über den anderen vier Teilnehmern.

Danach wird Heiner Christiansen seinen Jahresdebütanten Lugano Birger Jørgensen anvertrauen. Der kräftige Larsson-Bruder konnte sein Potenzial in der Vergangenheit noch nicht voll ausschöpfen und könnte nun mit sechs Jahren vollends ausgereift sein. Der flotte Starter findet hier mit Startplatz eins und überschaubarer Konkurrenz ideale Bedingungen vor und muss daher auf Anhieb für eine vordere Platzierung in Betracht gezogen werden.

Seine ältere Schwester Lotta (Lars Schäfer) macht dann im abschließenden Handicap-Amateurfahren den Deckel drauf. Auch sie wird ihr Saisondebüt geben. Die sehr ehrliche Stute hat nicht die Kapazität ihrer Brüder, ruft aber ihre Möglichkeiten konstant ab und dürfte hier aus dem zweiten Band sofort Platzgeldchancen geltend machen. In Rennen dieser Art sind oft sehr viele eher formschwache Pferde aus mehreren Bändern unter Order. Daher kommen diese Aufgaben auch häufig als echtes Wetträtsel daher.

 

Hier der Link zum Rennprogramm:https://www.trotto.de/rennen/Trab/Daenemark/Odense/1704269001

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