Auch wenn Mentor de Play noch immer kein Grupperennen bestritten hat, zeichnet sich mit dem vierten Sieg beim vierten Jahresstart immer mehr ab, dass der Hengst aus dem Stall von Franck Blandin demnächst eine tragende Rolle im Jahrgang 2022 spielen könnte.
Den am Samstag in Vincennes ausgetragenen Prix du Gers konnte der 4jährige gewinnen, ohne dass sein Ausbilder die Klappen ziehen musste. Und das obwohl Magico de Lou praktisch den ganzen Einlauf beim Favoriten stark "anklopfte". Der Dahlia du Rib-Sohn blieb aber letztlich in 13,7/2.850 Meter mit einer halben Länge sicher voraus. Zuvor investierte Franck Blandin einen Zwischenspurt im zweiten Bogen, um zuerst die Position zu verbessern und dann letztendlich einen Kilometer vor dem Ziel die Spitze zu übernehmen.
"Wir haben nicht mit großem Vorsprung gewonnen", betont sein Trainer und Fahrer. "Aber ich hoffe, dass er nie aufhört, sich so gut zu präsentieren. Er war heute stark, denn im Anstieg habe ich ihn einfach laufen lassen, und am Ende hat mich das Pferd von Alexandre Abrivard ständig unter Druck gesetzt. Er hat ein hervorragendes Kämpferherz. Beim letzten Mal hatte er sofort nachgelassen, sobald ich aufgehört hatte, ihn leicht zu unterstützen. Deshalb habe ich ihn heute die ganze Zeit begleitet. Er hat noch ein schönes Rennen am 02. Mai vor sich. Danach wird er zwangsläufig in eine höhere Klasse aufsteigen müssen. Dessen bin ich mir bewusst."
