News

Willkommen im News-Channel! Hier finden Sie die neusten Beiträge zu Ihren Lieblingsthemen.
Viel Spaß!

Comeback von Inexess Bleu - Alexandre Abrivard: "Nichts ersetzt den Wettkampf"

0

Am Samstag dürfte in Vincennes ein Hauch von Frühlingsbeginn in der Luft liegen. Und das nicht nur, weil strahlender Sonnenschein angekündigt wurde. Im Prix du Bois de Vincennes (GR III), dem Hauptereignis der Veranstaltung, kehrt einer der Stars der Saison 2025 zurück - Inexess Bleu. Im Vorjahr hatte er sich mit Siegen im Finale des UET Elite Circuit (Solvalla) und im Grand Prix de Wallonie (Mons), den Status eines Gruppe I-Siegers erarbeitet.

Als Wallach fehlten Inexess Bleu während des Wintermeetings aber passende Startmöglichkeiten, weshalb der Champion aus dem Besitz von Michel Gallier nicht am Start war. Nun beginnt er seine Frühjahrskampagne in einem Rennen, das er im Vorjahr gewonnen hat. Diesmal jedoch mit eher zurückhaltenden Ambitionen.

Im vergangenen Jahr war Inexess Bleu zu dieser Zeit für seine Gegner nahezu unschlagbar. Unabhängig von Verlauf oder Distanz gewann er alles, meist in beeindruckenden Zeiten auf der großen Bahn von Vincennes, wie etwa seine 11,6 über die 2.850 Meter im Prix du Bois de Vincennes. "Mir fehlen die Worte. Das ist monströs. Im Moment ist das der beste Traber in Vincennes", sagte damals ein beeindruckter Alexandre Abrivard.

Diese Dominanz setzte sich im zweiten Halbjahr auch international fort: Der von Laurent Abrivard trainierte Vittel de Brevol-Sohn eroberte Europa und gewann seine ersten Gruppe I-Rennen. Eine Ebene, die er als Wallach in seiner Heimat nicht betreten darf. Auf dem Weg zu einem dritten Gruppe I-Triumph in Folge musste er sich schließlich nur Jabalpur im Grand Premio delle Nazioni in Mailand geschlagen geben, bevor er in die Winterpause ging.

Am Samstag wird Inexess Bleu genau 140 Tage ohne Rennen gewesen sein. Eine lange Pause, die seine Chancen einschränkt, zumal er in diesem Rennen 25 Meter Zulage ausgleichen muss, während er im Vorjahr noch aus dem ersten Band gestartet war. "Das ist nur ein Aufbaustart", erklärt Alexandre Abrivard. "Er ist fast sechs Monate nicht gelaufen und trifft hier auf Pferde, gegen die er im Prix Kerjacques (am 04. April) ohne Handicap antreten wird. Auch wenn er nach den Feiertagen wieder trainiert hat. Nchts ersetzt den Wettkampf." Zudem wird er mit Eisen antreten.

Dennoch richtet sich der Blick bereits auf die kommenden Aufgaben im Frühjahr. "Es ist noch nichts festgelegt", sagt Abrivard. "Er hat Optionen in Frankreich und im Ausland. Für Auslandsstarts kommt nur ein Transport per Flugzeug infrage. Wir wollen zu Saisonbeginn keine langen Lkw-Fahrten." Auf eine mögliche Teilnahme am Elitloppet angesprochen, bleibt er vorsichtig: "Das hängt von seiner Form ab. Er muss das Niveau vom letzten Jahr erreichen. Nach dem 04. April werden wir mehr wissen."

Das erste Band im Vorteil

Im 2018er-Jahrgang ist Inexess Bleu häufig auf Ibiki de Houelle und Ino du Lupin getroffen. Das waren Duelle, die oft hochklassigen Sport boten. Auch diesmal treffen sie aufeinander, doch die beiden genannten Gegner haben einen klaren Vorteil - Sie starten 25 Meter vor Inexess Bleu und sind bereits deutlich weiter in ihrer Form.

Ibiki de Houelle kommt beispielsweise mit einem starken dritten Platz aus dem Prix de Paris. "Im Schlussbogen habe ich kurz an den Sieg geglaubt, aber wir waren sehr zufrieden", erklärt Fahrer Alexis Collette. "Das ist ein gutes Rennen für ihn, aber das Hauptziel im Frühjahr ist der Prix des Ducs de Normandie."

Auch im Lager von Ino du Lupin zeigte man sich nach dessen jüngstem Comeback in Laval zufrieden: "Er war noch nicht voll im Rennmodus. Sonst hätte er vorne mitmischen können. Es war ein guter Aufbaustart für sein nächstes Ziel", hieß es aus seinem Umfeld.

Zum ersten Band zählen außerdem weitere ernstzunehmende Kandidaten: der unter dem Sattel frischgebackene Gruppe I-Sieger Kobayashi, der auch im Sulky auf höchstem Niveau bestehen kann. Cobra Killer Gar, der eine seltene Disqualifikation wettmachen will, sowie Hulysse Digeo, der laut seinem Trainer möglichst optimal ins Rennen geführt werden soll.

Kommentare(0)
arrow