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Bastien Goglin - junger Trainer auf Erfolgskurs

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News Frankreich Trab, 29.04.2026

(hen) Seit 2024 ist Bastien Goglin als öffentlicher Trainer tätig. Trotz seines kleinen Bestands kann er in der laufenden Saison bereits zehn Siege vorweisen. Zusätzlich ist Goglin im Bereich Vortraining für bedeutende Kunden aktiv und verzeichnet auch dort große Erfolge. (Foto:@scoopdyga)

Im stark umkämpften Umfeld der Trabertrainer wagen immer mehr junge Aktive den Schritt in die Selbstständigkeit. Bastien Goglin gehört mit 35 Jahren ebenfalls zu dieser Generation - und das mit beachtlichem Erfolg: "Ich habe mich vor drei Jahren als öffentlicher Trainer selbstständig gemacht. Vor etwa 18 Monaten habe ich große Investitionen getätigt und das Haras de la Pinsonniere (in Maheru im Departement Orne) übernommen, wo zuvor Gregory Thorel tätig war. Ich brauche Ergebnisse und versuche, mir die nötigen Mittel dafür zu verschaffen.

Ein wichtiger Teil meiner Arbeit ist das Vortraining und die Qualifikation mit rund 50 jungen Pferden für verschiedene Besitzer. Ich habe das Glück, gute Kunden zu haben, wie die Familie Closet, den Ecurie Guedj, die 'Heripre's' oder auch den Ecurie de Vandel. Diese Tätigkeit bringt stabile und regelmäßige Einnahmen, aber es war mir auch wichtig, einen eigenen Rennstall aufzubauen. Als Erster über die Ziellinie zu gehen und zu gewinnen, egal auf welcher Bahn, ist ein unglaubliches Gefühl und motiviert enorm." Nach Stationen bei mehreren Trainern arbeitete er fünf Jahre bei Alexandre Buisson, bevor er den Schritt in die Selbstständigkeit wagte.

Mit insgesamt 23 Siegen seit Beginn seiner Selbstständigkeit, zeigt der junge Ausbilder konstante Erfolge, trotz der geringen Anzahl an Pferden, die sich größtenteils aus Pachtverträgen zusammensetzen: "Es ist nicht leicht, sich gegen etablierte Trainer mit großen Referenzen durchzusetzen. Ich versuche einfach, mein Bestes zu geben und dabei stets fair zu bleiben."

Die Ergebnisse geben ihm Rückenwind und bestärken ihn in seinem Weg: "Im letzten Jahr haben wir mit 15 Pferden rund 210.000 Euro verdient, vor allem mit Pferden aus der Provinz. Ich hatte vier Monate lang mit Druse zu kämpfen, aber trotzdem haben wir seit Jahresbeginn bereits zehn Siege geholt. Wir müssen so weitermachen." Dafür scheut Bastien Goglin keine weiten Reisen, wie am vergangenen Sonntag, als er ein Rennen in Chalons-en-Champagne gewann, nur 13 Tage nach einem Doppelsieg in Bordeaux.

Am Donnerstag wird er in Vincennes gleich doppelt vertreten sein, unter anderem mit NUEVA DE VANDEL ,einer Stute aus dem Besitz von Marc-Antoine Besnard (Elevage de la Tour de Vandel): "Ohne ihren Fehler im Schlussbogen bei ihrem Debüt in Vincennes hätte sie gewinnen können. Sie ist noch etwas kompliziert, aber sehr talentiert. Unter dem Sattel wurde sie bereits in 17,6 qualifiziert. Dieses Mal läuft sie auf der großen Bahn, was ein Vorteil ist. Ich wäre zufrieden, wenn sie aufs Podium kommt", erklärt ihr Trainer vorsichtig.

Auch Moonlight du Rhin, im Herbst Sieger in Caen, wird antreten und versuchen, seine Disqualifikation vom 27. März in Vincennes wettzumachen: "Nach mehreren Fehlstarts ist er galoppiert. Danach wirkte er mit Beschlag sehr sicher. Ich versuche es erneut. Die Konkurrenz ist stark, ein Platz unter den ersten Fünf wäre schon ein gutes Ergebnis."

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