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Messeauftritt des HVT auf der 100. Grünen Woche
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Dienstag 27 Januar 09:48 Uhr
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Andreas Gruber

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News Trab, 27.01.2026

 

(hvt-press) Der HVT nutzte die 100. Grüne Woche, die vom 16. bis 25. Januar 2026 auf dem Messegelände in Berlin stattfand, mit einem Informations- und Präsentationsstand sowie Vorstellungen im Großen Ring der Messehalle 25, die deutsche Traberzucht und den Trabrennsport vorzustellen.

 

Täglich standen Vertreter der Züchter, der Rennvereine sowie der Aktiven als Gesprächspartner für die zahlreichen Besucher für die Beantwortung der vielen Fragen zur Verfügung. Die Möglichkeit, ein Trabrennen auf einem Sulky sitzend virtuell mit VR-Brille zu erleben, war der Publikumsmagnet. Besondere Aufmerksamkeit wurde auch mit den Erklärvideos zur Zuchtarbeit und Trabrennsport erzielt. Hier hatten zuvor Züchter, Rennvereine und Aktive dem HVT zugearbeitet. Ebenfalls wurden der Renntag in Mariendorf sowie der Prix d'Amérique, die während der Messezeit stattfanden, live übertragen. Große Aufmerksamkeit wurde bei den z.T. dreimal täglich kommentierten Vorstellungen der Minitraber, Traber und Trabreiter in Großen Ring erreicht.

 

Zu den Besuchern zählten von der Bundespolitik u.a. Bundeslandwirtschaftsminister Alois Rainer, die Parlamentarische Staatssekretärin Silvia Breher, Bundeslandwirtschaftsministerium, die Bundestagsabgeordneten Caroline Bosbach, Sascha van Beek und Dieter Stier. Von Landesregierungsseite zählten zu den Gästen u.a. Minister Till Backhaus, Landwirtschaftsministerium MecklenburgVorpommern, sowie Staatssekretär Dr. Stephan Nicksich, Landwirtschaftsministerium Brandenburg. Vor Ort fanden ebenfalls Gespräche zur Situation und Zukunftssicherung der Branche mit dem Deutschen Bauernverband, der Reiterlichen Vereinigung sowie der Arbeitsgemeinschaft Deutscher Tierzüchter statt.

 

Der Messeauftritt bot die hervorragende Möglichkeit, die Traberzucht und den Trabrennsport einem breiten Publikum zu präsentieren. Wenn es der Akzeptanz, Wertschätzung bis hin zur Förderung bedarf, ist die Information und Werbung wichtiger denn je, so HVT-Präsident Peter Weihermüller, der ebenfalls den Messestand besuchte. Hierzu hat die Teilnahme an der 100. Grünen Woche sicherlich maßgeblich beigetragen, so Peter Weihermüller. 

 

Zu den vermittelten Themen zählten u.a. die Werbung für den Besuch der Trabrennen, die Notwendigkeit zur Stärkung und Förderung der Rennbahnen als Leistungsprüfeinrichtungen, die Einbindung der Pferdehaltung und damit auch der Traberzucht und Rennpferdehaltung in die Agrarförderpolitik, die Nachwuchsförderung und vieles mehr. 

 

Dieser Messeauftritt konnte nur gelingen, weil der HVT für die Planung und Umsetzung des Messeauftritts engagierte Unterstützung erfuhr, sowohl seitens der Messe Berlin als auch der Züchter, Rennvereine, Aktiven und Freunde der Traberzucht und des Trabrennsports. Auch Platinhelm Heinz Wewering sowie der aktuelle Champion Michael Nimczyk machten durch ihren Besuch deutlich, wie wichtig die Werbung und damit der Auftritt anlässlich der Grünen Woche, als international wichtigster Treffpunkt u.a. für Landwirtschaft, den ländlichen Raum und damit auch für den Trabrennsport mit 350.000 Besuchern in den zehn Tagen waren. 

 

Allen, die zum Gelingen beigetragen haben, sagen wir herzlichen Dank. 

 

Weitere Informationen finden Sie auf www.mein-trabrennsport.de

Dienstag 27 Januar 10:02 Uhr
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Lanti

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War ja offensichtlich eine gelungene Sache, kann man nicht kritisieren! Die Frage die bleibt, welchen nachhaltigen Nutzen hat der Trabrennsport in D dadurch generiert!? Sicher nicht messbar, daher irgendwo im luftleeren Raum! Was der Sport dringend bräuchte wären messbare Erfolge!

Dienstag 27 Januar 12:10 Uhr
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Andreas Gruber

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Lanti schreibt:

War ja offensichtlich eine gelungene Sache, kann man nicht kritisieren! Die Frage die bleibt, welchen nachhaltigen Nutzen hat der Trabrennsport in D dadurch generiert!? Sicher nicht messbar, daher irgendwo im luftleeren Raum! Was der Sport dringend bräuchte wären messbare Erfolge!

 

Das ist durchaus richtig. Ich denke jedoch, dass hier ein wichtiges Feld bearbeitet wurde, das über lange Zeit vernachlässigt worden ist. Dieser Sport ruht auf sehr vielen Säulen, und an einer davon ist nun mit großem Engagement und durchaus erfolgreich ein Neubau entstanden. Umso mehr würde ich mir wünschen, dass man sich auch den anderen Säulen mit demselben Einsatz widmet.

Dienstag 27 Januar 12:41 Uhr
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Lanti

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OK, kein Widerspruch!!

Dienstag 27 Januar 18:12 Uhr
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Leporello

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Ich finde es grundsätzlich richtig, dass der HVT Lobbyarbeit betreibt und auf politischer Ebene Präsenz zeigt. Sichtbarkeit schadet nie und ein Bewusstsein für den Trabrennsport in Ministerien und Verbänden wird langfristig sicher hilfreich sein.

Was mir allerdings noch fehlt, ist die Verbindung zur aktuellen Realität an der Basis und im Alltagssport. Während auf Messen präsentiert wird bleiben viele kurzfristige und konkrete Themen für Aktive weiterhin offen: Rennleitung, Abläufe, Transparenz, Kostenstrukturen. Das sind die Dinge, die den Alltag direkt betreffen.

Die Berichte lesen sich gut, aber am Ende bleibt für mich die gleiche Frage wie so oft: Was hat es konkret gebracht, was ist messbar besser geworden?

Der Geschäftsführer ist zweifellos ein erfahrener Lobbyist. Das ist eine wichtige Kompetenz. Was dem Sport aus meiner Sicht zusätzlich fehlt, ist jemand mit klarem Umsetzungsfokus, also weniger Repräsentation, mehr operative Durchsetzungskraft, mehr messbare Ergebnisse.

Die Mischung aus beidem würde es vermutlich machen.

Dienstag 27 Januar 21:08 Uhr
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Cotopaxi

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Wen man als Aufsteller bei einer Messe ist (und dort eine Dienstleistung o-ä. präsentiert) diese vorführt, Gespräche führt und Prospekte unter die Leute bringt, weiß man auch nicht, was es gebracht hat. Das merkt man erst in den darauf folgenden Wochen/Monaten. Wird in diesem Fall den HTV betreffend nicht viel anders sein...🤠 Aber ins Gespräch zu kommen bzw. zu bleiben ist nie verkehrt!

 

Mittwoch 28 Januar 13:49 Uhr
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Leporello

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Beiträge: 498

Cotopaxi Cotopaxi Da bin ich bei Ihnen. Vielleicht ist jetzt ja Zeit für die Beantwortung des im letzten Jahr eingesandten Fragenkatalog.

Mittwoch 28 Januar 18:47 Uhr
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Markus H

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Großes Problem wird sein, wenn ich nach der Grünen Woche als Neuling eine Trabrennbahn besuche, ist es einfach zu trist. BM ist kaum ein Mensch auf der Bahn. Also wird es kein Aha Erlebnis werden. Meine das nicht abwertend, was das Engagement Grüne Woche betrifft. Sondern wird schwer da dauerhaft neue Kunden zu gewinnen, so lange es kein Konzept generell in diesem Sport gibt. 

Mittwoch 28 Januar 19:27 Uhr
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Carola Reckzeh

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Die Rennvereine könnten z. B. Stallführungen anbieten. Danach geht's rein an einen vorbereiteten Tisch, das erste Getränk geht auf's Haus😉

Die Leute werden den Renntag begleitet und evt. geht man nach dem Sieg eines Pferdes gemeinsam zum Stall um die Versorgung nach einem Rennen anzuschauen. Sicherlich kann in so einem Rahmen auch das Thema Besitzergemeinschaft angesprochen werden.

Mittwoch 28 Januar 19:59 Uhr
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Digga

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In einen FB-Posting über den HVT-Auftritt bei der Grünen Woche, habe ich gelesen,dass Bürger welche im Umfeld der Rennbahnen in Berlin wohnten, gar nicht gewusst haben das es dort Trabrennen gibt!

Jetzt wissen sie es und wollen die Bahnen mal besuchen.

Mittwoch 28 Januar 21:03 Uhr
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Carola Reckzeh

Themen: 20
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Das kann ich kaum glauben. Wenn man an der Bahn in Mariendorf vorbei fährt, wird man ja direkt darauf gestoßen. Karlshorst hat das Therapiezentrum und zudem noch die Reitschule Klein.

 

Mittwoch 28 Januar 22:11 Uhr
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Markus H

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Beiträge: 1104

Klar kann ich Stallführungen machen. Nur wenn die Bahn gespenstisch leer ist, kommt keinerlei Stimmung auf. Und nur so kann man NEUE anziehen, wenn Stimmung da ist. Wie in der Derbywoche. Gucke nach dem nächsten Renntag nach der Grünen Woche. Sehe auf einmal, 10:45 Uhr und kein Mensch anwesend. Da kommt doch kaum noch einer wieder. Wie früher mit einer Disco. Man ist in die gegangen wo es voll war und die Stimmung Bombe. Und das Ambiente auf den Rennbahnen ist ja auch kein Highlight. 

 

 

Mittwoch 28 Januar 22:34 Uhr
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Carola Reckzeh

Themen: 20
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Die "Stimmung" passiert doch in den Ställen. Man kann sich anschauen, welche Arbeiten zu erledigen sind, wie die Pferde versorgt werden usw. Fragen werden beantwortet und man kann mit dem ein oder anderen Fahrer/Pfleger kurz plauschen.

Zurück am Tisch wird dann über eventuelle Wetten gesprochen und schon ist man in "Stimmung".

Ich gebe zu, es war einfacher, als es noch Gästerennen gab und die Protagonisten mit den Pferden trainieren mussten.

Donnerstag 29 Januar 01:18 Uhr
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Littel

Themen: 6
Beiträge: 609
Carola Reckzeh schreibt:

Die "Stimmung" passiert doch in den Ställen. Man kann sich anschauen, welche Arbeiten zu erledigen sind, wie die Pferde versorgt werden usw. Fragen werden beantwortet und man kann mit dem ein oder anderen Fahrer/Pfleger kurz plauschen.

Zurück am Tisch wird dann über eventuelle Wetten gesprochen und schon ist man in "Stimmung".

Ich gebe zu, es war einfacher, als es noch Gästerennen gab und die Protagonisten mit den Pferden trainieren mussten.

Genau so ist es.Kann mich noch erinnern als ich im Rahmen des" Privi-Fanclubs" mal mit fachkundiger Begleitung hinter die Kulissen wärend eines Renntags in BM geschaut habe,man war da ein Gewusel das ist ja wie eine eigene "Kleinstadt" fand ich mega spannend.Anschliessend natürlich am Tisch bei Bier über Pferde und Wetten geplaudert.Man muß ja auch nicht stur mit seinem Wettzettel in der Hand auf der Tribühne sitzen sondern ich stand öfter auch mal im Schlussbogen um das Rennen aus ner anderen Perspektive zu sehen, auch wahnsinnig intressant wie die Fahrer ihre Pferde dann zum Finish bereitmachen und man das ein oder andere Zischen,Zungeschnalzen oder Huih hört evtl von einem" Platz da" begleitet..

Oder es muß ja auch nicht immer das große Forumtreffen zur Derbywoche sein warum nicht einfach schreiben ey ich bin morgen in BM oder BK ist jemand von euch auch da?Und dann bewundert man halt gemeinsam wie Carola ihre Kracher anspannt allein das Anspannen ist ja schon eine Wissenschaft für sich..usw..usw

Klar jetzt im Winter ist mir nun auch nicht gerade nach Freiluftaktivitäten zu Mute und Klar wird gleich wieder HighRoller auf der Matte stehen und sagen mit gucken und schauen machste aber keinen Umsatz was aus derSicht eines" Zahlenmenschen" verständlich ist aber ich bin der Meinung,man kann sich einen Renntag schon angenehm gestalten.

Donnerstag 29 Januar 08:40 Uhr
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Lanti

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Beiträge: 2512

Ich kam erstmals auf die Rennbahn an einem herrlichen Sommertag im August 1978! Ein Freund hatte mich mitgeschleppt, nach Daglfing, weil dort der "Münchner Pokal" stattfand!?

Tausende Leute, herrliches Wetter, Pferde wie von einem anderen Stern, glaube Indiz mit Henning Ratjen war u.a. am Start und sofort hatte es mich gepackt das Fieber! 

Wie soll man dieses Flair heutzutage noch erzeugen? Selbst die Derbytage in Berlin werden von Jahr zu Jahr irgendwie trister! Da helfen auch gut gemeinte Stallführungen nur wenig!

Natürlich, man sollte alles versuchen, nur sind die Vorzeichen dafür mehr als schlecht!

Donnerstag 29 Januar 09:02 Uhr
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Amateur

Themen: 22
Beiträge: 1067

Indiz war mit Besitzer Heinz Friedrich Müller oft in Daglfing, ob schon fünfjährig im Münchner Pokal glaube ich aber eher nicht. Henning Rathjen vielleicht mit Pit Pan?

Donnerstag 29 Januar 09:17 Uhr
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Andrea Kaufmann

Themen: 4
Beiträge: 125
Lanti schreibt:

Ich kam erstmals auf die Rennbahn an einem herrlichen Sommertag im August 1978! Ein Freund hatte mich mitgeschleppt, nach Daglfing, weil dort der "Münchner Pokal" stattfand!?

Tausende Leute, herrliches Wetter, Pferde wie von einem anderen Stern, glaube Indiz mit Henning Ratjen war u.a. am Start und sofort hatte es mich gepackt das Fieber! 

Wie soll man dieses Flair heutzutage noch erzeugen? Selbst die Derbytage in Berlin werden von Jahr zu Jahr irgendwie trister! Da helfen auch gut gemeinte Stallführungen nur wenig!

Natürlich, man sollte alles versuchen, nur sind die Vorzeichen dafür mehr als schlecht!

 

Ja....das war so richtig schön.

Ich glaube...es war Indentant Ii mit Henning Rathjen. Indiz hat er glaube ich nie gefahren.

 

Donnerstag 29 Januar 09:22 Uhr
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Lanti

Themen: 10
Beiträge: 2512

Ihr könnt beide recht haben, hat sich halt in meiner Erinnerung so (falsch) verfestigt! Indiz habe ich jedenfalls ein paar mal gesehen!

Donnerstag 29 Januar 09:26 Uhr
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Amateur

Themen: 22
Beiträge: 1067

Intendant II wäre auch möglich, aber nicht, wenn es tatsächlich 1978 gewesen seil soll. Da war er schon elf Jahre und auf A-Bahnen nicht mehr startberechtigt.

Donnerstag 29 Januar 10:13 Uhr
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Loser

Themen: 16
Beiträge: 3022

Lanti, da kann ich vielleicht helfen...

Hatte der Fahrer ein blaues Dress an(Rathjen) oder war dieses hälftig gelb und blau, also H.F.Müller ?

Musste unbedingt meinen Senf dazugeben 🙃

Donnerstag 29 Januar 10:16 Uhr
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Amateur

Themen: 22
Beiträge: 1067

Rathjen war nach meiner Erinnerung aber nicht blau, sondern blau-weiß-rot quergestreift, die Farben von Schleswig-Holstein. Heinz Friedrich Müller richtig, senkrecht halb blau, halb gelb, die Farben von Friesland.

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