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| Autor | Beitrag |
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| Dienstag 19 Mai 16:29 Uhr | |
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Da ich erstaunt war und noch bin, das der 90. Geburtstag von Herrn Obermeier hier überhaupt nicht gewürdigt wurde, kommt hier noch nachträglich ein kleines Helmut Obermeier-Spezial. Zumal ich Herrn Obermeier Anfang der 60er im Westen noch oft habe fahren sehen. Denn gehörte auch zu den Trainern die im Winter eine Dependance im Westen unterhielten. Wie auch Richard Haselbeck, Bernard Poschner und F.Neth (Gestüt Rosenhof ?) Auf Grund der noch harten und schneereichen Winter in Bayern.
Helmut Obermeier 1961 an der Spitze der bayerischen Berufsfahrer. Zum ersten Mal in der Geschichte des bayerischen Trabrennsports gelang es Helmut Obermeier, einem in Daglfing ansässigen Trainer, mit 101 Siegen eine dreistellige Erfolgsziffer innerhalb einer Saison zu erreichen. Der junge Bayernmeister wurde am 16. April 1936 in Gerzen bei Vilsbiburg in Niederbayern geboren und hat seine Lehrzeit bei M.Roth in den Jahren 1953 bis 1956 absolviert. Schon sehr früh zeigte er überdurchschnittliches Talent für seinen Beruf. Obwohl ihm durch seinen großen Tatendrang während seiner Lehrzeit 37 Tage Fahrverbot aufgebrummt werden mußten, (falls Herr Obermeier das liest, bitte ich dies zu verzeihen, aber steht hier nun mal so) konnte er doch als Lehrling 68 Rennen gewinnen. 1959 wurde er Trainer, der sich rasch durchsetzen und das Vertrauen prominenter Besitzer finden konnte. Im Sulky gelangen ihm bisher 267 Erfolge, darunter mit Quoram jr. im Peter Adam-Entschädigungsrennen und in der letzten Saison mit Quisisina in der gleichen Zuchtprüfung und mit Tristesse im Zukunftsrennen.
Es folgen noch einige Weggefährten: H. Mehringer 55 Siege. Insgesamt gewann der 1921 in Daglfing geborene Trainer 322 Rennen. Gelernt hat Herr Mehringer 1934-1938 bei herrn H. Meyer und wurde 1951 nach der Rückkehr aus russischer Kriegsgefangenschaft selbständiger Trainer. Einer seiner größeren Erfolge gelang ihm mit Claudia im Bayerischen Jugend Preis.
K. Wagner 54 Siege Auch er ist gebürtiger Münchner, der ursprünglich ganz andere berufliche Pläne hatte und nur dem Wunsch seines Vaters folgte, als er 1943 als Vierzehnjähriger zu Altmeister C.Weidmüller in die Lehre kam. K. Wagners Aufstieg als Trainer und Fahrer war hauptsächlich mit den Farben des Gestüts Aschau verbunden. Zumal ihm der Gestütsherr J. Spitz Gelegenheit gab, seine Fähigkeiten bei Ch. Mills in Paris zur vollen Reife zu bringen. Konrad Wagner gewann bisher als Berufsfahrer 273 Rennen. Aus deren Reihen der Doppelerfolg von Anwalt im Großen Preis von München, die Siege des gleichen Bibijunge-Sohnes in Die Trophäe, im Franz Burgauer Rennen, von Seeadler in der zweiten Vorprüfung zum Bayerischen Traber-Derby, von Neurolog im Criterium der Vierjährigen und von Dernika im Zukunfts Rennen hervorgehoben seien (in eigener Sache, habe mich immer gewundert das die Bayern ihr eigenes Derby hatten, und den guten Anwalt habe ich auch im Westen laufen sehen, meine war ein Fuchs.)
Fortsetzung folgt.
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| Dienstag 19 Mai 20:24 Uhr | |
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Muß mich korrigieren. (Mache ich ja bekanntlich sowas von ungerne) Aber der gute Anwalt, geboren auf dem Gestüt Helenenhof, war ein Rapp-Hengst. Denn steht 1966 als Deckhengst auf dem Gestüt Aschau, Rekord 1.20.2. Anwalt bestritt 100 Rennen und erreichte 30 Siege. Gewinnsumme 146.640 DM. Auf seinem Konto stehen 3mal der Große Preis von München, das Franz-Burgauer-Rennen, und Die Trophäe. Dazu war er mit Helmut Obermeier zweimal Zweiter im Preis der Besten.
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| Dienstag 19 Mai 21:33 Uhr | |
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gestüt tivoli war ,glaube ich,sein größter sponsor.(eine vornehme frau) |
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| Dienstag 19 Mai 22:47 Uhr | |
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Tivoli sagt mir auch noch was, und damit meine ich nicht den Kopenhagener. Arsenal ist Meister. Aber gegen Burnley gestern sehr schwach gespielt. Mit Hängen und Würgen dank Havertz. |
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