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| Freitag 24 April 12:57 Uhr | |
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Vorschau Krefeld, Sonntag 26.04.2026
(krefeld-galopp-press) Mit dem „Familien-Renntag der Sparkasse Krefeld“ startet der Krefelder Rennclub am kommenden Sonntag in seine Turfsaison 2026. Im Mittelpunkt einer acht Rennen umfassenden Karte steht mit dem Großen Business-Banking-Cup – Dr. Busch-Memorial ein Hochkaräter der deutschen Turfsaison. Die Spitzenpferde des Derby-Jahrgangs treffen in dieser mit 55.000 Euro dotierten und über 1700 Meter führenden Gruppe-III-Prüfung erstmals in der Saison aufeinander. Rennclub-Präsident Horst Wittfeld zum Saisonauftakt: „Es kommen 95 Pferde in acht Rennen an den Start, die Vorzeichen für einen tollen Start ins Rennjahr sind bestens.“
Starker Gast aus England
Über eine Nachnennung rückte der im englischen Newmarket von George Scott trainierte Commander‘s Intent am Mittwoch ins Feld, womit sich die Starterzahl auf sieben erhöhte. Und Commander’s Intent, für den man den deutschen Jockey-Champion Lennart Hammer-Hansen engagierte, ist für das hiesige Aufgebot ein harter Brocken, der Engländer würde sagen: „hard to beat“, schwer zu schlagen. Bereits im letzten Jahr war der Gast aus England nach zwei Siegen in seiner Heimat in Deutschland am Start, musste im Iffezheimer Renate und Albrecht Woeste - Zukunfts-Rennen nur Deutschlands Spitzenzweijährigen Gostam den Vortritt lassen. Da Gostam am Sonntag nicht am Start ist, er wird am 1. Mai in München auf einem weiteren Weg in die Saison starten, sollte im Großen Business-Banking-Cup – Dr. Busch-Memorial der Weg zum Sieg über Commander’s Intent führen, auch wenn er bei seinem diesjährigen Saisondebut Mitte April in Newmarket in den prestigeträchtigen Craven Stakes über Rang fünf von fünf Startern nicht hinauskam, allerdings länger für eine Platzierung in Frage kam.
Vom deutschen Aufgebot dürfte der im letzten Jahr im mit 200.000 Euro dotierten Iffezheimer „Ferdinand Leisten-Memorial – BBAG Auktionsrennen“ siegreiche Loucas mit Rene Piechulek am höchsten einzustufen sein. Auf der Stadtwald-Rennbahn war er im letzten Sommer zudem auf Anhieb erfolgreich. Schlenderhaner Farben trägt der frische und überzeugende Mülheimer Sieger Sonic Boom, der Schiergen-Schützling geht unter Bauyrzhan Murzabayev ins Rennen. Henk Grewe sattelt mit Asker (Leon Wolff) und Charleston (Martin Seidl) zwei Pferde, wobei nach Reiterverteilung wohl Asker höher einzustufen ist. Seguro (Benjamin Marie) und Simply Best (Eduardo Pedroza) vervollständigen das Feld des Großen Business-Banking-Cup – Dr. Busch-Memorial, das als 5. Rennen um 13.22 Uhr gestartet wird.
Veranstaltungsbeginn bereits 10.30 Uhr
Da es sich um einen PMU-Renntag handelt und somit die ersten fünf Rennen live nach Frankreich übertragen und dort bewettet werden können, beginnt die Krefelder Saisoneröffnung bereits um 10.30 Uhr, die Boxen für das erste Rennen öffnen sich um 11.14 Uhr. Dabei handelt es sich im „Wero-Pokal“ um eine Prüfung für auf Gras dreijährige sieglose Pferde. Die Betonung liegt in der Ausschreibung auf Gras, denn mit Manni’s Boy kommt ein Pferd an den Start, dass während der Wintersaison auf der Dortmunder Sandbahn erfolgreich war und somit in dieser Prüfung starten darf. Es würde nicht wundern, wenn Manni’s Boy, den Peter Schiergen für das Gestüt Ittlingen trainiert und mit Bauyrzhan Murzabayev ins Rennen geht, auch auf Gras als Erster die Ziellinie passiert. Stadtwald-Trainerin Erika Mäder sattelt Nouvelle Nathaly, die als Debutantin in einer Außenseiterrolle steht.
Premium-Handicap als „Wettchance des Tages“
Der Run der Ställe auf das mit 15.000 Euro dotierte Premium Handicap für die unterste Klasse war so groß, dass man das Rennen mit jeweils 15 Startern geteilt hat. In der ersten Abteilung im „PAYBACK-Pokal“ und somit im 4. Rennen wird die „Wettchance des Tages“ mit einer garantierten Auszahlung von 10.000 in der Viererwette angeboten. Der fünfmal in Folge siegreiche Artistic Mission aus dem Stall von Christian von der Recke ist unter Nina Baltromei, die bei den letzten Siegen bereits im Sattel saß, erneut das zu schlagende Pferd. Der „Transformations-Pokal“ ist in der siebten Tagesprüfung ein toll besetzter und sehr offener Ausgleich III, in dem Mademoiselle Rouge und Mister Wonderful nach aktuellen Formen auf jeden Wettschein gehören. Aus dem Krefelder Stall von Hans Blume geht Banshie und dem in sehr guter Form reitenden Benjamin Marie ins Rennen. Im abschließenden “Sportförderungs-Rennen” trägt Blue Ocean Dream die Farben des Krefelder Stalles Samt und Seide. Mit dem talentierten Amateurreiter Mathhew S. Johnson im Sattel, ist der fünfjährige Wallach durchaus ein Siegkandidat.
Großes Unterhaltungsprogramm
Wie immer wird von der Sparkasse Krefeld auf dem Freigelände für die Besucher ein vielfältiges Event- und Gastroprogramm angeboten. Wie zum Beispiel Basketballspiel, Riesen-Rollen-Rutsche, Piratenschiff, Kinder-Ketten-Karussell, Bastelaktionen im Pavillon, Torwandschießen, Kletterturm, Baby-Hüpfburg, Heißer Draht, Entenangeln oder Nagelbalkenschlagen. Die Dame, die noch eine ausgefallene Kopfbekleidung sucht, wird am Stand von Hutmacherin Kirsten Geisel kompetent beraten. Für die Erwachsenen befindet sich auf dem Freigelände eine Wettschule, die über die einzelnen Wettarten informiert.
Unter www.krefelder-rennclub.de können Eintritt-Tickets online erworben und so bis zu 40 Prozent eingespart werden. Alternativ sind am Renntag natürlich auch Tageskassen geöffnet. Freikarten für den Familien-Renntag der Sparkasse Krefeld liegen in allen Filialen der Sparkasse Krefelder aus. Bitte beachten Sie: Falls Sie mit dem Auto zur Rennbahn anreisen, ist die Parkmöglichkeit auf dem Europaring ab diesem Renntag in Richtung stadteinwärts. Da mit einem großem Besucherandrang zu rechnen ist, sollte – wenn möglich – die Anfahrt mit dem Fahrrad erfolgen. Auf dem Rennbahngelände steht ein Fahrradparkplatz, den man über dem Haupteingang (Stadtwaldweiher) erreicht, zur Verfügung. |
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| Freitag 24 April 12:59 Uhr | |
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(aw) Vorschau Krefeld 26.04.26:
1.Rennen: Silver Impact (2) war bei seinem Debut in Düsseldorf bereits Favorit und musste sich nur einem mehrfach gelaufenen Pferd geschlagen geben. Er kann sich hier schadlos halten. Mannis Boy (1) hat bereits gewonnen, das aber im Januar auf der Sandbahn. Er sollte dennoch hier eine erste Chance haben. Auch Reine Des Roses (10) kann hier weit nach vorne laufen. Sie war nicht weit hinter der Winterkönigin des letzten Jahres. Vielleicht kann Pretty White Face (9), die gut gezogen ist, direkt etwas verraten. Silver Impact – Reine Dess Roses – Mannis Boy
2.Rennen: Vierjährige Sieglose unter sich, von denen einige sicher auf eine Handicap- Marke schielen. Da macht es nicht leicht. Eigentlich wäre Damara (8) der Rausgucker in diesem Rennen, da sie schon auf Listenebene platziert war. Der Jahreseinstand war aber noch nicht berauschend und deshalb versucht man es wieder auf kürzerer Distanz, die ihr entgegen kommen sollte. Brakeman (1) ist ein ganz dunkles Pferd. Er ist in England nur auf Sand gelaufen und nur bis 1200m. Wenn er die 500m weitere Strecke bewältigen kann, dann meldet er gute Chancen an, wie auch Welyka (7) und Nabano (5), die in Düsseldorf nah beieinander waren. Brakeman – Damara – Welyka
3.Rennen: Sommerberger (3) hat Form, Kondition und einen guten Reiter im Sattel und bekommt deshalb unsere Stimme. Fairy Grey (6) kommt aus einer halbjährigen Pause. Vielleicht braucht sie den Start noch. Ohcorona (9) sollte hier schon ein Wörtchen mitreden, wie auch Aegis Power (4), der zweimal sehr ordentlich lief. Hokusai (7) geht in der Distanz hoch, wobei nicht gesagt ist, dass dies von Vorteil sein muss. Sommerberger – Aegis Power – Ohcorona
4.Rennen: Artistic Mission (4) kann auch auf der Grasbahn seine Siegesserie fortsetzen. Die Distanz könnte optimal für Epicurian Lad (12) sein. Der Reiter wird ihn schon weit nach vorne bugsieren. Luzum (2) ist in solchen Rennen immer gefährlich und Nation of Stars (14) nähert sich langsam auch wieder einem Sieg. Favorite Crime (1) lief letztes Mal sehr stark und kann auch hier mitmischen. Alonia (7) startet erstmals im Handicap, ist aber erst Dreijährig. Auf Dauer wird sie sowas gewinnen aber um diese Jahreszeit haben es Dreijährige im Handicap schwer. Epicurian Lad – Artistic Misson – Luzum
5. Rennen: Die Gruppe- Saison in Deutschland nimmt Fahrt auf und direkt kommt mal ein Engländer aus einem Stall, der seine Gastspiele hier meist erfolgreich vorbereitet: Commander´s Intent (3) war Zweiter hinter Deutschlands bestem Zweijährigen und in England schon Gruppe 3 platziert. Das sollte auch heute gelingen. Loucas (4) hat hier schon gewonnen und wird sicher gut vorbereitet an den Start kommen. Sonic Boom (7) canterte in Mülheim ein ordentliches Pferd aus dem Stall von Loucas ab und gehört auf jeden Fall in die Überlegungen, wie auch Seguro (5), der zweijährig schon vor Sonic Boom war. Commander´s Intent – Loucas – Seguro
6.Rennen: Toijk (1) hat in Frankreich schon ein Tierce- Handicap gewonnen aber it 68 kg wird es hier schon schwer werden. Wir versuchen es mit Lady Matilda (3), die es schon lange nicht mehr so leicht angetroffen hat, wie heute. Dream Seeker (2) verhagelt sich seine Chancen meistens am Start. Wenn der mal klappt, kann es weit nach vorne gehen. Many A Year (5) meldet hier genauso Chancen an, wie einige andere auch noch in einem Rennen, wo man auch in die Glaskugel schauen kann. Lady Matilda – Dream Seeker – Toijk
7.Rennen: Adina (4) startet zwar hier in die Saison, sollte aber noch weitere Reserven besitzen. Ihr Sieg in Baden-Baden sah danach aus, dass noch mehr gehen könnte. Mister Wonderful (3) ist auch in diesen Stall gewechselt und kann ein Rennen wie dieses auch immer gewinnen. Halb gewonnen hat letztes Mal Oriental King (2), hier kann es auch wieder weit nach vorne gehen. Mademoiselle Rouge (11) zeigte ein ordentliches Saisondebüt und sollte auch hier etwas abbekommen. Adina- Oriental King – Mister Wonderful
8.Rennen: Naresh (5) steigt hier in´s Handicap ein und nach der Leistung aus Düsseldorf zu beurteilen, sollte er hier mit guten Chancen unterwegs sein und seine Marke nach vorne tragen. Darling Jay (3) mag es hier in Krefeld und hat mit Thore Hammer-Hansen schon gewonnen hier. Wir erwarten ihn auch hier weit vorne. Berrygate (6) hat in Düsseldorf auf niemanden gewartet und musste in der Geraden etwas zurückstecken. Etwas rationeller geritten könnte sie hier aber in die Wette laufen. Lamara (7) steigt auch in´s Handicap ein und der Stall kann sowas gut vorbereiten. Die Formen aus Mons reichen aber noch nicht aus hier. Naresh – Darling Jay – Berrygate |
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| Sonntag 26 April 09:14 Uhr | |
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Nichtstarter: 02 03 El Eternity 06 07 Mandy's Girl 08 04 Dana Delight
Boden: gut |
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