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| Freitag 27 Februar 18:39 Uhr | |
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Was soll daran falsch sein? Das hat doch nichts mit aktivem Rennfahren zu tun. Sie Herr Neuss brauchen vielleicht 100 Kameraperspektiven. Die besten Schiedsrichter im Fußball mussten nie auf Weltklasseniveau Fußball spielen. Kompetenz in der Analyse ist nicht dasselbe wie aktive Ausübung. Ich kann keine Rennen fahren – und ich will es auch nicht. Ich kann auch keine Rennen kommentieren. Und ich habe überhaupt kein Problem damit, offen zu sagen, was ich nicht kann. Was ich jedoch kann: Rennen analysieren. Und zwar auf einem Niveau, wie kaum ein anderer. Genau damit habe ich mich im Wettgeschäft erfolgreich behauptet. Aber Analyse allein reicht nicht. Man muss die Wettscheine korrekt ausfüllen, den Mut haben, Einsätze zu platzieren, und Risiko und Überzeugung in Einklang bringen. Das hängt kolossal zusammen. Wer nur analysiert, aber nicht konsequent auf den Scheinen umsetzt, wird keinen nachhaltigen Erfolg haben.
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| Freitag 27 Februar 19:35 Uhr | |
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Vor 30-40 Jahren war es doch viel schwerer für die RL. Gab kaum Kameras und es waren wesentlich vollere Felder wie heute. In BM waren alle 2 Monate mal ein Protest. Vor der RL hatte man einfach Respekt und es gab nicht diese mal so mal so Entscheidungen. Genau so wurde es die letzten 15 Jahre nicht gemacht. Mit den Kameras als Argument kann ich nicht mehr hören/lesen. Hätten sie eine klare Linie und nicht diese weltfremden Kosten für unwichtige "Vergehen" wäre der Sport auch heute nicht da wo er ist. Vom HVT bis hin zur RL sind und waren die völlig falschen Menschen am Werk. Ergebnis ist bekannt wo der Sport steht. |
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| Freitag 27 Februar 19:41 Uhr | |
Markus H schreibt: Und vor Jahrzehnten gab es kein Trotto etc., wo jeder Nachlese betreibt. Merkt hier noch jemand dass wir 2026 haben und die Zukunft sich gerade gewaltig ändert? |
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| Freitag 27 Februar 19:44 Uhr | |
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Dafür waren Massen auf der Rennbahn und haben sich ausgetauscht. Diese schreiben heute hier und gehen nicht mehr auf die Rennbahn. War halt eine andere Form von Nachlese...Und nicht erst seit 2026 verändert sich die Zukunft gewaltig. Bei Trabrennsport kommt sie nur 30 Jahre zu spät. |
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| Samstag 28 Februar 07:05 Uhr | |
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Vielleicht sollte man hierzu ein eigenes Thema eröffnen und ab morgen in Berlin jede einzelne Entscheidung sowie auch jede Nichtentscheidung systematisch bewerten. Ebenso sollte das jeweilige Endergebnis mit einbezogen werden. In Gladbach waren die Endergebnisse in beiden angesprochenen Situationen zwar korrekt. Dennoch war die eine Überprüfung aus meiner Sicht überflüssig. Man sollte den Wetter nicht unnötig auf die Folter spannen, wenn die Situation im Grunde eindeutig ist. Anders bei der Fahrspurveränderung: Hier wäre eine kurze Überprüfung notwendig und angemessen gewesen. Eine Überprüfung darauf hätte für Klarheit gesorgt und die Entscheidung nachvollziehbar gemacht. Vor allem sollte die Rennleitung mitteilen, was sie genau überprüfen. Den Speiseplan für abends oder eine Störung z. b. im letzten Bogen. Und das alles ohne Ausreden, ohne zusätzliches Bildmaterial – nur mit dem, was allen Beteiligten zur Verfügung steht. Daran muss sich eine Rennleitung messen lassen. Vielleicht ist es für den Rennleitungsvorsitzenden sogar ein Ansporn, weiterhin das Bestmögliche zu leisten – auch wenn dies wie Hohn klingen mag. Vielleicht kristallisieren sich so auch Foristen heraus, die nicht nur mitreden, sondern mit einem wirklich geschulten, analytischen Blick überzeugen.
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| Samstag 28 Februar 07:58 Uhr | |
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Wer glaubt, es wird sich in den nächsten Monaten was zum Besseren wenden, ist weltfremd! Jetzt wo er weiß dass er aufhört, soll er plötzlich Einsicht zeigen!?? Der Weihnachtsmann schaut dann mal an Ostern vorbei!😜 |
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| Samstag 28 Februar 09:42 Uhr | |
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Fähige Leute mit fähiger Technik und Regeln mit weniger Spielraum - würde helfen, es gerechter zu machen. Fällt auch nicht mehr ins Gewicht. Ob das Leichenhemd aus Seide ist oder aus Polyester - das ist nun wirklich mal ....egal |
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| Samstag 28 Februar 11:00 Uhr | |
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Weil hier von Massen die Rede war. Die Massen waren ja zum Zeitpunkt als es mit den Überprüfungen in jedem 2.-3. Rennen losging, zumindest im Westen, schon gar nicht mehr da. Die erste Massenflucht setzte hier ja schon dank der Dopingproblematik, wie von Labido in einem anderen Thread trefflich beschrieben, aus dem Nachbarland eingeführt, ein. 9-10 von 12 Rennen gingen in Gelsenkirchen/Dinslaken ins Nachbarland, oft 1-2-3 in der Platzierung, woraufhin viele Wetter jegliches Vertrauen in den Sport verloren. Auch waren ihre einstigen Heroes inzwischen chancenlos. Worauf auch so Mancher die Lust am Deutschen Trabrennsport verlor. Wetter, wie auch Besitzer. Massen waren an den Normalrenntagen sowieso nur im Westen und Daglfing vertreten. Davon blieb noch, wenn überhaupt, die Hälfte der Masse übrig. In der Gelsenkirchener Volkstribüne gab es deshalb inzwischen riesige Lücken, wie auch im CR. Man mußte nicht mehr eine halbe Stunde vor Rennbeginn erscheinen, um seinen Stammplatz zu sichern. Und die nächste Hälfte der nur noch maximal vertretenden Hälfte ging dann auf Grund der massenhaften Überprüfungen, mit oft kuriosen Entscheidungen oder Nicht-Entscheidungen, die aber den Wetter auch nach jedem Rennen total verunsicherten. Habe ich jetzt getroffen, oder nicht ? Kommt sie noch die Überprüfung, oder ausnahmsweise nicht ? Man war ja seines Einlaufes und seines Geldes nicht mehr sicher. Zumal die Kombiwetter 1-2 oder 2-3, oder Vollkombi mit höheren Einsätzen dank der Komplett- Disqualifikation ihrer höheren Einsätze verlustig wurden. Gleiches gilt für die Zweierwette 1-2, selbst die Platzwetter. Zu der Zeit gab es ja noch Umsätze an Normalrenntagen von um die 120-150.000 Euro. In den 80ern in Din und Ge selbst an Normalrenntagen Donnerstags und Montags umgerechnet 400-500Tsd Euro. Wo stehen bspw. Gelsenkirchen und Mönchengladbach heute ? Von Dinslaken und Reckli ganz zu schweigen. Das nur zu den Wettern. Gleiches galt ja auch für die noch massenhaften Besitzer der 70-80er Jahre.
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| Samstag 28 Februar 17:37 Uhr | |
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Welche zusätzlichen Bilder, lieber Herr Neuss, man sieht doch alles...der "Laie" staunt und wundert sich, denn: Galopp durchs Ziel ist und bleibt Galopp durchs Ziel, wäre ein gewisser Zielrichter in dieser Saison seiner Pflicht ordentlich nachgekommen, wäre dem Sport in der Tat viel TamTam erspart geblieben - dies nur nebenbei, ferner das Verlassen der Innenkante mit Beeinflussung des Rennausgangs durch Verschaffen einer Lücke an der Innenkante ist eben auch keine unbeabsichtigte Begünstigung, schon dreimal nicht im Derbyvorlauf. Gangarten wie Pass, Dreischlag erkennt man offensichtlich auch nicht, teils rude Fahrweisen werden toleriert, aber eine Länge Abstand zum Auto ist bei Todesstrafe zu ahnden, geschweige denn eine Marke egal welcher Couleur ist in einen Tatbestand verwickelt, dann hat der Aktivenkühlschrank Trauerflor für 6 Wochen. Dutzendemal werden inkorrekte Verhaltensweisen schweigend toleriert, um dann out of the dark mit dem Fallbeil geahndet zu werden? Keine Regel ohne Ausnahme möchte man meinen, aber die Linie fehlte immer und auch noch. Stimme Alexander vollkommen zu, bei allem Respekt, der Job ist nicht einfach, aber der eines Trabertrainers, -fahrers, -pflegers auch nicht. Bei Wind und Wetter ungeschützt zu trainieren und Rennen zu fahren bedarf Professionalität, Verve und Liebe plus Kenntnis zum und vom Tier. Fehler machen wir alle, nur allzu menschlich, Trainer, Besitzer, Wetter, aber eben auch Rennleitungen- leider war durch diese niemals eine Einsicht oder Entschuldigung zu vernehmen. Schade... |
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| Sonntag 01 März 08:48 Uhr | |
Das größte Problem ist, dass Fehler nie richtig eingestanden werden. Klar, Fehler passieren, aber bei einer Häufung wird’s problematisch. Was mich stört, ist, dass er sich oft als der Allwissende präsentiert und so rüberkommt, aber nie Einsicht zeigt oder sich entschuldigt. Die, die sich wirklich mit dem Sport auskennen, wissen, dass er auch schon früher nicht selten daneben lag. Ich erinnere mich an seine Zeit als Moderator und Kommentator – bei seinem ‚Pferdeverstand‘ musste man eigentlich immer gegen seine Statements wetten. Waren oftmals unfassbare Vorhersagen ohne geschulten Auge. Er wird sich wahrscheinlich Ende September emotional verabschieden und allen Danken. |
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| Sonntag 01 März 09:01 Uhr | |
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Ein guter Rennkommentator muss keine Vorhersagen machen, für dich und mich und andere eh nicht! Für mich war er als Kommentator richtig gut, jedenfalls um Lichtjahre besser wie als Rennleitungsvorsitzender! Hab's schon mal geschrieben, hab bei ihm den Amateurtrainerschein gemacht, auch da war er kompetent! Gehört auch zur Bewertung im gesamten Kontext! |
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| Sonntag 01 März 09:14 Uhr | |
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Er war zweifellos der beste Rennkommentator, den man sich vorstellen konnte. Man konnte sich am Telefon zuschalten und hatte das Gefühl, mitten im Geschehen zu sein und man konnte dem Rennen 'bildlich' folgen. Doch trotz dieser einzigartigen Art machte er immer wieder Vorhersagen und Einschätzungen vorm Rennen, die einfach nicht gut genug waren um als Experte zu gelten. |
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| Sonntag 01 März 09:44 Uhr | |
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Nochmals Spiess war als Rennleitungskommentator überragend! Er war die Messlatte. Champions Leauge-Sieger. Vor allem wenn man die Kommentatoren danach betrachtete. Kamen alle bei weitem nicht heran. Nicht wenn man ihn kannte und hörte. Gegensatz Haddi. Welten. Nichts gegen Haddi, ist gut für Moderation. Sympathisch witzig, kann durch Veranstaltungen führen. Da ist Champions Leauge. Spiess war als Kommentator. Da hätte er bleiben müssen. Mikro vorm Rennen weg, aber Start ab dann an bis zur Siegerehrung dann wieder weg. Wenn einer als Dritter außen bei ihm händevoll war, dann explodierte das Pferd auch im Einlauf. Und wenn einer unter Hilfen an der Spitze war ging der auch unter. Kein Gehabe wie bei Murat, keine Wiederholungen und Floskeln wie bei Ernst in Straubing. Der Maßstab für alle. |
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| Sonntag 01 März 12:09 Uhr | |
Alexander schreibt: ...das geht ja wohl nun gar nicht, herr spieß...es kann natürlich nur einen allwissenden geben... |
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| Sonntag 01 März 14:03 Uhr | |
Karin Walter-Mommert schreibt: Allein schon -aber nicht nur- literarisch "besonders wertvoll" 🙂 |
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| Sonntag 01 März 18:39 Uhr | |
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Wenn ich die letzten Kommentare lese, denke ich, wir reden einander vorbei, dann ist das so. Dabei war Rennleitung noch nie so einfach wie heute. 8 Rennen statt 12, 7 Teilnehmer statt 10 und einige wenige Rüpel fahren längst nicht mehr....demnach ist das Konfliktpotenzial deutlich niedriger an einem Renntag. |
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| Sonntag 01 März 19:56 Uhr | |
Peter Neuss schreibt: Stimmt,nur die heutigen Auslegungen ein Rennen ordnungsgemäss zu fahren ,vom Start bis ins Ziel,sind leider viel zu umfangreich gegenüber früher.Die Leichtigkeit ist verloren gegangen. |
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| Sonntag 01 März 20:13 Uhr | |
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Mich würde ja mal interessieren wer die "Rüpel" waren...😂 Der Wunsch bleibt aber wohl unerfüllt. |
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