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| Autor | Beitrag |
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| Montag 09 Februar 09:26 Uhr | |
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Vorschau Vincennes, Dienstag 10.02.2026 (hhü) Exzellent ausgesuchte Aufgaben finden am späten Dienstagnachmittag Isla und der van Dooyeweerd-Schützling Duke Of New York in Vincennes vor.
Im achten Rennen steht die frischgebackene Rekordhalterin für ältere deutsche Stuten Isla (Benjamin Rochard) glänzend in der Partie. Die Achtjährige tritt mit Startplatz fünf über die von ihr so bevorzugte 2.100 m Distanz an und trifft nur auf gleichaltrige oder ältere Konkurrenten in dieser mit üppigen 52.000 € dotierten Course E-Prüfung. Kurzum: Günstiger könnten die Parameter für die Kuhsträter-Stute kaum sein. Isla hat hier beste Chancen ihren zweiten Volltreffer in Vincennes zu landen! Verhindern will und kann das in erster Linie Ironie De Chenu (David Thomain), die am 31. Januar in einer sehr ähnlichen Aufgabe den zweiten Platz über die auch diesmalige Distanz belegte und jetzt beim dritten Start nach einer kurzen Pause noch besser könnte. Aus zweiter Reihe könnte noch Cosmico Polare (Alexandre Abrivard) zu beachten sein, der das hier Geforderte in Bestform auf jeden Fall kann, dessen Startfolge allerdings leichte Zweifel aufkommen lässt. Nach zwei Monaten Auszeit war er am zweiten Weihnachtstag in der von Isla gewonnenen Prüfung als Mitfavorit klar geschlagen und hat danach wieder mehr als sechs Wochen ausgesetzt.
Ein Rennen vor Isla wird der von Mario van Dooyeweerd trainierte Duke Of New York zum dritten Mal im Pariser Trabertempel antreten. Dabei trifft er es viel passender an als bei seinen vorausgegangenen Engagements. Auch wird diesmal nicht sein Trainer, sondern Matthieu Abrivard im Sulky sitzen, was die Chancen des Fünfjährigen nochmal deutlich erhöhen sollte. Um ehrlich zu sein: Viele deutsche Traberfans und Wetter, die sich regelmäßig mit den Rennen in Frankreich beschäftigen, haben sehnsüchtig darauf gewartet die van Dooyeweerd-Pferde auch mal in der Hand eines absoluten Spitzenfahrers zu sehen. Mario schickt seinen enorm grundschnellen Tiger Woods As-Sohn hier berechtigter Weise mit einem grünen Smiley ins Rennen. Kaum zu glauben, dass gerade einmal nur acht Europäer mit nicht mehr als 37.000 € Gewinnsumme diese mit 35.000 € dotierte Course E-Prüfung in Angriff nehmen. Wie immer in Rennen dieser Art sind auch einige aus Italien anreisende Pferde mit von der Partie. Von dem Trio Secret Of Law (Simone Mollo), Face Wise As (Santo Mollo) und Frisee KB Font (Lucio Beccetti) hat Letzterer etwas bessere Referenzen als die beiden Vorgenannten, aber alle drei waren bislang für fünfstellig dotierte Aufgaben nicht wirklich gut genug. Lucky Du Donjon (Charles Dreux) konnte vor einem Jahr in Vincennes bereits gewinnen, aber die beiden Auftritte nach viel zu langer Auszeit machen einen enorm skeptisch. Da kann man viel besser mit Loup Solitaire (Benjamin Rochard) gehen, der zwei Siege in Graignes erzielte und solide performt, ohne eine allzu große Leuchte zu sein. Um es auf den Punkt zu bringen: Duke Of New York wird wohl nie mehr eine so günstige Aufgabe mit einem absoluten Klassefahrer im Sulky in Vincennes vorfinden! Da darf auch die 2.700 m Distanz keine Einschränkung sein. Hier der Link zum Rennprogramm:https://www.trotto.de/rennen/Trab/Frankreich/Vincennes/100226030308
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| Dienstag 10 Februar 18:09 Uhr | |
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Beide in Front, beide im Ziel zweiter. Ich glaube da können beide Parteien gut mit leben. |
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| Dienstag 10 Februar 19:33 Uhr | |
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erstaunlich wie sich die Performence von Isla verändert hat.Mit Mut in Front ,rafft sich immer wieder auf.Was hätte sie in Deutschland in der Vergangenheit verdienen können. |
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| Dienstag 10 Februar 20:01 Uhr | |
Labido schreibt: Bei 3 Starts wohl niemals soviel, wie in Deutschland. Sie hat auch in Deutschland mehrmals Breeders Crowns gewonnen. Auch in Deutschland hat sie in Front ihre besten Rennen gezeigt und gekämpft. Für eine Stute lief sie in Deutschland sehr gut,weil sie dort auch sehr oft gegen starke Hengste ran musste. Ich finde der Paul hat für die Verhältnisse nicht allzu viel verkehrt gemacht. Schon erst Recht nicht ,weil man in Deutschland kaum richtig planen kann mit so guten Pferden. Gruß Thomas Skoruppa |
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| Mittwoch 11 Februar 07:31 Uhr | |
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Wäre Isla im Westen geblieben, dann hätte sie hier im Januar und Februar kein Rennen gehabt, wo sie mit ihrer GWS reingepasst hätte. Da hätte sie für ein mit dann mit 2.250 € dotiertes AF nach Berlin fahren müssen. Nach Paris ist es von hier aus nicht viel weiter.... Isla hat bei vier Starts in Paris jetzt 41.950 € gewonnen und ihre persönliche Bestmarke auf 1.10,8 geschraubt. Sie ist jetzt acht Jahre alt und läuft seit zweijährig. Ein Pferd auf diesem Level über die Jahre gesund und motiviert zu halten, ist der Verdienst von Paul und Heike. Das Team Nimczyk setzt jetzt das Sahnehäubchen drauf, profitiert aber auch genau von dieser Vorarbeit ! |
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| Mittwoch 11 Februar 08:53 Uhr | |
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Sie wird ganz sicher eine Perle in der Zucht, als Vollschwester zu Indigious gepaart mit ihrer eigenen Leistung hat sie zumindest beste Voraussetzungen! Jedenfalls eine ganz tolle Stute!
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| Mittwoch 11 Februar 08:58 Uhr | |
Lanti schreibt: Vieleicht ist es bei mir selektive Wahrnehmung,aber ich finde sehr gute Stuten vererben sich in der ersten Generation schlecht.
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| Mittwoch 11 Februar 08:59 Uhr | |
severin schreibt: Hätte ich, so ganz subjektiv, auch so gedacht. |
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| Mittwoch 11 Februar 09:06 Uhr | |
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Ja klar, war schon oft so!! Bei ihr passt halt nicht nur ihre eigene Leistung, sondern insbesondere auch die von ihrem rechten Bruder und dessen Nachkommen! Ist auch immer ein Stück weit Gefühlssache! |
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| Mittwoch 11 Februar 09:37 Uhr | |
severin schreibt: Bélina Josselyn z.B. sieht das anders... |
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| Mittwoch 11 Februar 12:02 Uhr | |
Dip schreibt: Ausnahmen bestätigen die Regel |
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| Mittwoch 11 Februar 12:55 Uhr | |
severin schreibt: Sehe ich aus eigener Erfahrung auch anders. Deutsches Beispiel: Stonehillpearl a.d. Stonewashd Diamant |
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| Mittwoch 11 Februar 13:37 Uhr | |
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Es gibt genügend Beispiele für beide Thesen! |
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| Mittwoch 11 Februar 14:25 Uhr | |
Steinlager schreibt: Wieso Ausnahme? Ich wollte mit dem zugegebenermaßen leicht provokanten Beispiel Bélina Josselyn auch nur die Pauschalisierung, dass sich sehr gute Stuten in der ersten Generation schlecht vererben würden, widerlegen. Es mag durchaus sein, dass es mehrheitlich tatsächlich der Fall, ganz sicher aber nicht die Regel ist. |
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| Mittwoch 11 Februar 17:49 Uhr | |
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Eine gute Rennstute ist nicht unbedingt eine gute Mutterstute. Sehr viele Faktoren nehmen dabei Einfluesse. Dinge wie harte lange Renn Karrieren bringen oft gesundheitliche Probleme mit sich. Zudem herrscht grosser Druck auf die Nachkommen. Oft geht man keine passenden Anpaarungen ein, sondern wirtschaftliche. Ganz breites aber sehr interessantes Feld. Man koennte tatsächlich mal nachgucken was aus den besten 50 Stuten der letzten 20-10 Jahren für Nachkommen hervorkamen. |
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| Mittwoch 11 Februar 18:06 Uhr | |
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Was Zucht und Blutlinien angeht, hast du mit Sicherheit deutlich mehr Ahnung als die meisten hier!! Wollte auch gar keine kontroverse Diskussion anstoßen, dazu ist das Thema zu breit gefächert! Was mir an Isla besonders gefällt, ist ihr bärenstarker Bruder, der auch in der Zucht schon deutliche Spuren hinterlassen hat, wie du sicher weißt!😜 |
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| Mittwoch 11 Februar 18:23 Uhr | |
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Ist mir glaub ich schon mal aufgefallen. Viel Lob und Respekt für diese Blutlinien an Gestüt WESTERAU.
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