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| Autor | Beitrag |
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| Montag 06 April 22:16 Uhr | |
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76.92 plus 16.67 Also 93.59 Da wären bei uns früher die Chefs in den Garten gegangen und hätten nach frischer Luft geschnappt |
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| Montag 06 April 22:22 Uhr | |
Carola Reckzeh schreibt: ich möchte ja nicht, dass Sie wie Ferdl Veit bei "Auslandsfahrten" im Stall übernachten also machen wir 700 Euro und Sie suchen sich ein schönes Zimmer raus. Ich hatte allerdings Sie als feste Fahreraufwertung eingeplant, denn Marisa würde auch ohne Kalou gewinnen. |
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| Montag 06 April 22:29 Uhr | |
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Fahreraufwertung ist ja süß - das hätte vielleicht vor 30 Jahren hingehauen. Übrigens hat im Stall übernachten einen ganz besonderen Reiz. |
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| Montag 06 April 22:55 Uhr | |
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nicht so schnell Leute - ein romantischer Gedanke wäre das gross zu bewerben - auch über Social Media in (m)einer Traumwelt bringt das tausende Leute nach MD |
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| Dienstag 07 April 11:16 Uhr | |
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Natürlich gehört über Social Media in der heutigen Zeit leider die Gegenstimme dazu - ohne Reibung entsteht keine Aufmerksamkeit. Da kämen dann Hüter der reinen Lehre wie Einstein, Labido, Peter Neuss oder Matiz ins Spiel, die Wetter pauschal als Laien abstempeln, Kopffahrten zum Teufelswerk erklären, alles als Beleidigung empfinden oder überhaupt mit Alexander ihre Schwieigkeiten haben. Und genau ein Laie erklärt, wie man das Rennen anzugehen hat, bevor ein Fahrer aus Nervosität abspringt. Solange die Kritik im Rahmen bleibt, sorgt selbst die lauteste Kritik dafür, dass noch mehr Leute hinschauen. |
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| Dienstag 07 April 14:22 Uhr | |
Littel schreibt: Bitte bitte bitte!!! 😉 Das tut beim Lesen weh. Nachdem wir früher auf WinRace schom immer "Straubingen" ertragen mussten, kommt nun "Unterhachingen.....". Und nein, aus München wird jetzt nicht Münch. Straubing! |
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| Dienstag 07 April 14:37 Uhr | |
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solange aus Daglfing nicht Mühldorf wird halt ichs aus. |
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| Dienstag 07 April 15:43 Uhr | |
Alexander schreibt: Die Mitglieder des MTZV haben sich vor ein paar Jahren einstimmig dagegen entschieden.. |
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| Dienstag 07 April 18:45 Uhr | |
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Sieht auch mehr nach Nürnberg II aus als nach Unterhaching . |
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| Dienstag 07 April 19:50 Uhr | |
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Nürnberg 2 hat keine Lizenz für Liga 3 beantragt. |
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| Mittwoch 08 April 09:57 Uhr | |
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Nur am Rande: Im Anhang befindet sich ein weiteres Pferd von vielen, die ich bereits vor Beginn ihrer Siegesserien aus dem Bauch heraus als Kaufempfehlung genannt habe. Bei „Perfect“ handelt es sich aber um eine Belgierin - nicht um eine Französin wie ich zum damaligen Zeitpunkt noch annahm. Daneben gibt es noch einige weitere – darunter auch einen aktuellen Seriensieger, der für viel Aufsehen sorgt. Wenn Rudi Haller bei „King“ schon Zweifel hatte, würde ihn dieser Seriensieger vermutlich komplett an seiner eigenen Einschätzung zweifeln lassen. Dennoch haben einige es versucht aus dem Kaufstall, dieses „Prinzip“ zu kopieren – allerdings ohne Erfolg. Was ich damit sagen will: Wenn ich sehe, welche Pferde teilweise gekauft werden – unabhängig vom Niveau, ob ganz oben in Deutschland, bei einer Amateurchampionesse oder auch im Alpenraum – frage ich mich oft, ob es manchen Aktiven und Besitzern an einem geschulten Auge fehlt und komme dabei natürlich zu meiner persönlichen Antwort. Gerade wenn man beobachtet, welche Pferde etwa aus Schweden verpflichtet werden: Vor zwei Jahren wurde beispielsweise ein Nurmos-Pferd für rund 70.000 Euro (nach meinem Kenntnisstand) für Wien gekauft, das sogar auf einem Auge blind ist – und nach einem völlig enttäuschenden Laufen hört man nichts mehr davon und wollte ihn zurückgeben. Diesen hätte ich gar nicht angenommen. Aus meiner Sicht fehlt es häufig nicht an Budget, sondern an der richtigen Einschätzung. Es gibt einige, die vor einem Kauf meine Meinung einholen und mit mir diskutieren, ob man ein bestimmtes Pferd erwerben sollte. In den meisten Fällen rate ich eher ab – zu teuer, überschätzt oder nicht passend. Am Ende entscheidet das Auge: das Gespür dafür, das Potenzial eines Pferdes frühzeitig zu erkennen, bevor es sich auf auf seinem höherem Niveau etabliert. Ein Go on Boy war bei seinen wenigen Starts zu Beginn seiner Karriere selbst für eine Millon nicht zu bekommen. Man hätte ihn gekauft! Die Anfrage ging raus!! Es ist keineswegs ein Armutszeugnis – um noch einmal auf Labido oder Einstein zurückzukommen –, wenn Aktive und Besitzer auf die Einschätzung eines erfahrenen Wetters hören. Jemand, der täglich viele Pferde beobachtet, hat oft einen neutraleren Blick und kann Potenziale realistischer einschätzen. Man sollte keine „Aktie“ auf ihrem Höchststand kaufen – und genau das gilt auch für Pferde. Der Schlüssel liegt darin, Potenzial früh zu erkennen, günstig einzusteigen und die Entwicklung in den kommenden Monaten mitzunehmen. Wenn jemand plant, ein Pferd zu erwerben und dabei Wert auf eine realistische Einschätzung legt, stehe ich gerne für einen Austausch zur Verfügung. Einige nutzen das bereits, aber grundsätzlich bin ich offen für Anfragen – unabhängig davon, ob es sich um große oder kleinere Besitzer handelt. Mir liegt das Niveau des Sports am Herzen, ebenso wie die optimale Entwicklung eines Pferdes, selbst wenn diese im eigenen Umfeld nicht immer erkannt oder gefördert wird. Was hätte ein Ugo für eine Karriere gehabt wenn ihn immer Sepp Sparber gefahren hätte. Ugo hatte eine außergewöhnliche Karriere aber seine Gewinnsumme hätte man viel viel höher schrauben können, um ein konkretes Beispiel zu nennen. Ich selbst habe übrigens kein Interesse daran, Pferde zu kaufen. Ich lebe sehr gut vom Wetten – und wenn das irgendwann nicht mehr möglich sein sollte, war es am Ende eine spannende Zeit.
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| Mittwoch 08 April 10:28 Uhr | |
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na ja, sicherlich hat Perfect ein paar ausgesuchte Rennen gewonnen. Seine Unkosten hat er ab diesem Zeitraum meiner meinung nach jedoch nicht decken können und ob er in Zukunft weiterhin so erfolgreich ist wage ich anhand der bezwungenen Gegnerschaft auch zu bezweifeln. So hat halt jeder seine Sichtweise |
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| Mittwoch 08 April 10:32 Uhr | |
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am Ende gehts darum mit einem Pferd Spaß zu haben, oder dann am Höhepunkt am Wert der Aktie zu verkaufen - sprich abzustoßen. Perfect ist womöglich an ihre Grenzen angekommen, aber es war nicht unbedingt zu erwarten zu Beginn ihrer Karriere, dass sie überhaupt ein höheres Level erreicht. Am Ende muss man sie jetzt sehr gut managen und man könnte sie als Belgierin sicherlich in Mons sehr gut unterbringen. Keytothehill wurde von mir sofort nach seiner ersten Quali als Kauf empfohlen, gibts Zeugen :-) |
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| Mittwoch 08 April 10:39 Uhr | |
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Ich wollte von meinem Bookie nach Quali von Weltblut 2jährig einen FK auf sie für das Stutenderby haben. Kann ich nicht einschätzen, meinte er. |
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| Mittwoch 08 April 10:40 Uhr | |
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Ich würde mehr Spaß an einem Pferd haben, welches auch seine Kosten decken kann. Ist eben nicht jeder so bescheiden wie Sie😊 |
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| Mittwoch 08 April 10:45 Uhr | |
Otto schreibt: Seit Juli 2025 wurden rund 9.000 Euro verdient, gleichzeitig hat sich der Wert des Pferdes deutlich gesteigert. Aktuell könnte man sie – insbesondere in Mons oder auch an einen der großen deutschen Ställe – zu einem entsprechend hohen Preis verkaufen, wo man sicherlich auf Interesse stoßen würde. Oder Österreich - das wäre für sie das Beste. Von einem Verlustgeschäft kann also keine Rede sein. Im Gegenteil: Bei einem geschickten Verkauf befinden wir uns klar im Gewinnbereich.
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| Mittwoch 08 April 10:51 Uhr | |
Gambler schreibt: war bei mir bei der Quali von Let´s Go mit Heli 2002 in (heute) mäßigen 18.3. Ich sagte sofort, der gewinnt das Derby! |
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| Mittwoch 08 April 11:33 Uhr | |
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@ Otto spinnen wir das konkrete Beispiel mal zusammen, sie sagen nicht kostendeckend. Perfect hätte man Juli 2025 - vorausgesetzt der Besitzer hätte Interesse am Verkauf gehabt- und die meisten Pferde haben ihren Preis, für ca. 15.000 Euro bekommen. Hochgegriffen 20.000 Euro, da wäre das Pferd mit dem Formenbild zu haben gewesen, wohlwollend 25.000 Euro. Unkosten monatlich ca. 1800 Euro. In 7 Monaten ca. 13.000 Euro. Verdienst ca. 9000 Euro. Nach Ihrer Rechnung ein Verlusts von ca. 4000 Euro und Kaufpreis wenn wir von 25.000 Euro ausgehen sind wir bei 29.000 Euro - reines Verlustgeschäft bis jetzt (sehr sehr hoch angesetzt). Die Siege und die Erfolge trösten über einen materiellen Verlust aber auch oft hinweg und diese Glücksgefühle kann man sich schwer kaufen. Aber bleiben wir beim materiellen. Wie sie richtig erkannten, ist das Pferd womöglich bei seinen Grenzen angekommen. Es stand das Fritz-Brandt-Rennen an. Perfect war gegen Uletto fast Pari-Favorit. Hätten sie mal vorm Fritz-Brandt-Rennen im Stall Franzl angefragt was Uletto in etwa kosten darf. Ich glaube unter 50.000 Euro-Angebot hätte man sie aus dem Stall verwiesen. Und jetzt sehen sie sich mal die Starterliste der Fahrer im Fritz-Brandt-Rennen an und zwar der Fahrer, mit welchen Außenseitern zum Beispiel Emma Stolle antrat und was sie bisher an Kosten ausgab. Ich bin mir sicher, zu dem damaligen Zeitpunkt wäre ein Verkauf an das eine oder andere Quartier für 50.000 Euro nicht nur theoretisch möglich gewesen. Selbst jetzt, immerhin war Perfect nur eine knappe Länge von Uletto dem späteren Sieger entfernt, wäre ein Verkauf von 40.000 Euro möglich. Das sind leider die heutigen Preise für ein erfolgreiches Pferd. Wenn ich sehe welche Pferde zu welchen Preisen nach Österreich gingen - deutlich leistungsschwächere, halte ich 40.000 Euro als Verkäufer für machbar. Das ist meine Art von Bescheidenheit. |
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| Mittwoch 08 April 13:40 Uhr | |
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...ich habe aus verlässlicher quelle die nachricht erhalten, dass er 2 smartphones besitzt... |
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| Mittwoch 08 April 13:53 Uhr | |
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Ich teile nicht viele Ansichten von , in einem aber hat er uneingeschränkt Recht: Die Siege und die Erfolge trösten über einen materiellen Verlust aber auch oft hinweg und diese Glücksgefühle kann man sich schwer kaufen Die angestzten 1800 € Kosten pro Pferd und Monat halte ich für etwas zu hoch angesetzt, kommt natürlich darauf an was erwartet, erwünscht, verlangt oder was selber gemacht wird. Alexander spricht von Siegen und Erfolgen. Wir hatten schon Erfolg wenn unsere Pferde 4. oder 5. waren wenn im Vorfeld augenscheinlich kein Geld zu erwarten war. Geld zu verdienen kann für Besitzer beim heutigen Preisgefüge nie ein Ziel sein, dafür muss man nicht Mathe studiert haben. Unsere Stute läuft schon seit 20 Jahren keine Rennen mehr. Sie genießt ihr Rentnerdasein genau so wie wir ihr Dasein überhaupt genießen. Man muss sich nicht unbedingt nur an Siegen erfreuen, obwohl diese natürlich das Salz in der Suppe sind. Man kann sich auch einfach an dem Tier an sich erfreuen. Es kommt halt auf die eigene Einstellung dem Individuum Pferd gegenüber an. |
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