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| Autor | Beitrag |
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| Sonntag 29 März 20:44 Uhr | |
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Alexander: Sie haben in sehr vielen Dingen Recht,aber daß ein Pferd,das immer von vorne gefahren wird ,schonender läuft,als ein Pferd mit verdeckten Rennen ist "Blödsinn".Nahezu kein Pferd steht das durch.Sie laufen sich leer und werden irgendwann nur noch überlaufen und nehmen den Schweif zwischen die Beine. |
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| Sonntag 29 März 21:05 Uhr | |
Labido schreibt: Du sprichst mir aus der Seele. Alexander hat sich etwas verfahren. Hot Playboy war in Front eine Macht und hat dennoch etliche Rennen aus dem Feld gewonnen. |
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| Sonntag 29 März 21:31 Uhr | |
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Ein höllischer Antritt ist eine der schärfsten Waffen, die ein Pferd haben kann – und eine Waffe, die wirkt. Wenn ich diese Stärke gegenüber einem anderen chancenreichen Gegner zur Verfügung habe, dann muss ich sie nutzen. Alles andere ist im Wettkampf fahrlässig. Wir reden hier nicht über Trainingsfahrten, sondern über Rennen. Ein aktuelles Beispiel: Gio Cash und Castor the Star geben kommende Woche ihr Debüt in der Golddivision. Glaubt ernsthaft jemand, dass diese Pferde am Start Letzter und Vorletzter sein werden? Natürlich nicht. Die gehen beide vorne hin – weil es ihrer Stärke entspricht. Genau so wird auf Topniveau gedacht und gefahren. Und das Märchen, dass Pferde durch häufige Frontläufe schneller „verschleißen“, hält sich zwar hartnäckig, wird aber durch die Praxis immer wieder widerlegt. Schauen wir uns nur Pferde wie Dancer Brodde, Betting Pacer, Stens Rubin, Phoenix Photo oder Sweetman an – alles Pferde, die regelmäßig offensiv von der Spitze eingesetzt wurden und trotzdem bis ins höhere Alter leistungsfähig geblieben sind. Diese Liste ließe sich problemlos fortsetzen, etwa mit Pferden aus dem Umfeld von Zupan, die ebenfalls für konsequent offensives Fahren stehen. Deshalb stelle ich die Frage ganz konkret: Ich bin überzeugt – da wird es sehr dünn.
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| Sonntag 29 März 21:50 Uhr | |
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Taktisches Fahren ist doch,den höllischen Antritt zu nutzen,ein passendes Pferd vorbei zu lassen.Darin besteht die Klasse eines Fahrers und nicht blind in Front zu donnern.Die wenigsten machen das mit.Dann kommt die Blendkappe drauf oder schärfere Mittelchen.Rennen in Front,unkontrollierbar ,werden überlaufen und bleiben stehen.Sonderfälle mag es geben. Warum gibt es wohl bei den Galoppern Hasen? |
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| Sonntag 29 März 21:56 Uhr | |
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Galopper interessieren in diesem Zusammenhang nicht – wir sprechen hier ganz klar über den Trabrennsport. Und „Sonderfälle“? Soll ich mir jetzt ernsthaft die Mühe machen, Ihnen 200 Pferde aufzuzählen, die trotz offensiver Vorträge noch leben bzw. lange leistungsfähig geblieben sind? Ich denke, Sie wissen selbst, dass ich das problemlos könnte – und genau deshalb handelt es sich eben nicht um Einzelfälle. Die Praxis zeigt doch eindeutig ein anderes Bild als die Theorie.
Ich bin wirklich gespannt – vielleicht bringt mich das ja dazu, meine Meinung zu überdenken.
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| Sonntag 29 März 22:02 Uhr | |
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Wenn denn alles stimmt was man so von liest und hört gibt sein monitärer Erfolg beim Pferdewetten ihm in vielen Dingen Recht. Beim Pferde ausbilden, trainieren, managen und Rennen fahren ist seine Sichtweise, nennen wir es mal so, sehr speziell. |
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| Sonntag 29 März 22:13 Uhr | |
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Am Ende zählt doch der Erfolg. Also stellt sich die einfache Frage: Wie machen es die Erfolgreichen? Wie agieren erfolgreiche Fahrer? Wie arbeiten erfolgreiche Trainer? Ich orientiere mich jedenfalls nicht an denen, die keinen nachhaltigen Erfolg vorweisen können – egal, wie sie ihre „spezielle Einschätzung“ begründen, Tino. Entscheidend ist, was am Ende dabei herauskommt. Schau auf die Spitze: Fahrer wie Örjan Kihlström, Trainer Reden finden genau die richtige Balance. Sie setzen ihre Pferde konsequent nach deren Können ein – auch mit offensiven Fahrten, wenn es die Situation hergibt. Und wenn das nicht möglich ist, können sie genauso stark aus dem Feld heraus agieren. Und das Entscheidende: Die Pferde bleiben dabei langlebig und leistungsfähig. Das ist der beste Beweis dafür, dass dieser Ansatz funktioniert – nicht in der Theorie, sondern in der Praxis.
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| Montag 30 März 01:12 Uhr | |
Alexander schreibt: Ich bin ein absoluter Fan von Thorsten Tietz gerade weil er im Winner Cirkel auch nicht auf den Mund gefallen ist aber mittlerweile ist er für mich in Deutschland als Wetter sehr teuer weil überhaupt nicht mehr einschätzbar.Alle seine Pferde haben in den Formen gute Spitzenzeiten und ja,Eierfahrten und hinten rumlutschen gibt es bei ihm nicht dann lieber Hopp oder Top und für mich überwiegen leider mittlerweile diese Hopp fahrten da kann man dann auch von Fehlern taktischer Natur nicht mehr sprechen denn es gab warscheinlich gar keine Taktik.Genug Sprit im Tank und mal sehen wie lange es reicht, so kommt es mir mittlerweile vor.Zu den Schwedenfahrten kann ich leider nix sagen. |
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| Montag 30 März 07:34 Uhr | |
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Auch ich glaube (mehr ist es in meinem Fall nicht), dass es Pferden zugute kommt, wenn die Monotonie des "von vorne gehen" hin und wieder einmal durchbrochen wird. Ich sehe in einer anderen Renntaktik auch nicht das Problem, wobei es natürlich fahrerrischen Könnens bedarf, dann trotzdem erfolgreich zu sein. Viel zu oft aber geht die geänderte Tatik mit einem Abschenken des gesamten Rennens einher. Entweder gewollt oder es fehlt das erforderliche fahrerrische Geschick. Dann ist der Besitzer im Zweifelsfall informiert, dass an dem Tag maximal mit einer kleinen Prämie, eher mir gar nichts zu rechnen ist und der geneigte Wetter reibt sich die Augen und ahnt in der Regel schon am Start, dass sein Ticket heute nichts mehr wert ist. Leider gibt es ja meist kein geeignetes Mittel, die Wetter ebenfalls zu informieren (oder es ist auch gar nicht gewollt, da ja die ein oder andere Jackpot-V-Wette bei uns auch heute noch gerne von Insidern abgegriffen wird). ÖK ist aber aus meiner Sicht aber eher das klassische Bespiel, für das Abschenken von Rennen und das auch schon vor dem Start. Erst kürzlich (zum Glück der TG) wurde bespielsweise ein Francesco Zet, in dem von A Fair Day, gewonnen Rennen, sehr sparsam gefahren, Natürlich konnte man aufgrund der Konstellation davon ausgehen, dass Franesco diese Rennen nicht gewinnt (ist die TG ja glücklicherweise auch), es wird aber auch diverse Wetter gegeben haben, die ihn 2/3 hinter A Fair Day gestellt hatten. Und dieses Ergebnis wäre m.E. auch möglich gewesen, nur war es an jenem Tag nicht unbedingt vorgesehen. ÖK ist ohne Frage ein begnadeter Fahrer (auch aus meiner Sicht einer der weltweit besten), ihn aber als Musterbeispiel eines Fahrers zu nennen, der immer das Optimum rausholt, dafür ist er m.E. nicht geeignet. An Orjän scheiden sich halt die Geister. Wir hatten die Diskussion hier ja schon öfter. Der eine meint, dass ÖK die berühmt berüchtigten Kaffeefahrten durchführt, der andere nicht. Insofern ist eine erneute Aufnahme der Diskussion aufgrund meiner Einlassung ausdrücklich nicht erforderlich. |
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| Montag 30 März 09:25 Uhr | |
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Am 25.10.2025 als Francesco Zet Zweiter zu A Fair Day wurde nennst du abschenken? Ich schätze deine Beiträge oft nach dem Rennen da du den Nagel meistens auf den Kopf triffst und ich mir das Gleiche denke, aber vom Abschenken kann man bei dem erwähnten Rennen nicht reden. (Ich gehe davon aus, du meinst das Rennen - er war Zweiter, ein anderes Rennen finde ich nicht). Ein Paradebeispiel "von vorne gehen" ist Stens Rubin. Er gewann über Winter sämtliche Golddivisionsprüfungen aufgrund seines sehr starken Antritts und vor allem Nummerglück, dass ihm stets treu geblieben ist. Das Pferd steht rein vom Können her deutlich schlechter als es sein Formenspiegel hergibt. Er lebt ausschließlich von seiner stärksten Waffe seinem Antritt und Untersteiner ladet die Munition in jedem Rennen neu. Würde er Stens Rubin einmal von hinten außen fahren im Rücken eines anderen hätte er null Durchschlagskraft und er würde leer durchs Ziel laufen, statt sich an der Spitze sein Rennen einzuteilen, indem er ruhige Abschnitte setzt um meistens händevoll gegen schwache Gegner als Erster einzukommen. Und sollte Stens Rubin jetzt dann eine Reaktion zeigen, was ich persönlich gar nicht glaube - denn es waren geschonte Vorträge an der Spitze -, gibt ihm Untersteiner eine Pause um die nächste Wintersaison mit der gleichen Taktik anzugehen. |
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| Montag 30 März 10:06 Uhr | |
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In diesen Beiträgen treffen unterschiedliche Interessen aufeinander. Dem einen geht es darum, Wetten zu treffen und mit diesem Erfolg seine Persönlichkeit damit aufzuwerten. Den anderen geht es um Pferderennen. Kann man vergleichen mit der Fahrschulprüfung. : mancher besteht die theoretische Prüfung mit Glanz und Gloria, wird aber mangels praktischer Umsetzung niemals als Fahrzeuglenker in Erscheinung treten. Was ich kritisiere: Wenn sich jemand, in diesem Fall Alexander, erfolgreich auf Wetten spezialisiert, sollte er mit seiner Meinung über "praktiker" zurückhaltender sein. Er versteht, wie hier für mich deutlich wird, schlichtweg nichts von praktischer Umsetzung. Weder im Rennen, noch im Training. Gleichermaßen sei ihm nicht genommen seiner Profession, dem Wetten, nachzugehen. Jeder sollte doch nach seinem eigenen Ego glücklich werden können. |
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| Montag 30 März 10:16 Uhr | |
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Mir geht es nicht darum, mein Ego oder meine Persönlichkeit aufzuwerten. Wenn das mein Ziel wäre, würde ich jedem vermeintlich erfolgreichen Trainer zustimmen, nichts hinterfragen und ausschließlich positiv über Pferde, Training und Management sprechen. Herr Schreiber, Sie fordern von mir mehr Zurückhaltung. Ist das, weil Ihnen meine Argumente nicht gefallen? Oder weil Sie mir mangelnde Praxiserfahrung und Fachkenntnis unterstellen? Wenn Sie anderer Meinung sind, dann nehmen Sie bitte fachlich Stellung. Setzen Sie sich inhaltlich mit meinen Punkten auseinander, bringen Sie Gegenargumente und überzeugen Sie durch Substanz – nicht durch Bewertungen meiner Person.
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| Montag 30 März 10:39 Uhr | |
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Wenn man Deutschland, Schweden und Frankreich vergleicht, was die Art der Rennen betrifft, gibt es große Unterschiede! In Frankreich gibt's nahezu keine Start Ziel Siege, warum, es gibt ständige Führungswechsel und keine Ruhe wenn man in Front liegt. In Schweden haben sie gelernt, dass man sich auch neben das Führpferd legen kann, ohne weiteren Druck aus zu üben. Im letzten Bogen dann auf die anderen Gegner warten, die dann in die dritte oder vierte Spur müssen, um dann trotz "Todesspur" zu gewinnen! In Deutschland gewinnt von 10x 8x wer am Start oder kurz danach in Front kommt! In der Regel auch mit dem besten Pferd und Fahrer! Langweilig aber erfolgreich! Kein Grund für die Siegreichen was zu ändern! Ob sich Pferde länger in Form halten, ob als Frontrenner oder anders ist eine rein subjektive Einschätzung, die durch keinerlei Zahlen belegbar ist!
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| Montag 30 März 10:45 Uhr | |
Habe ich nicht bereits genügend Pferde als Beispiele genannt, die sich beliebig erweitern lassen? Wo ist die Gegenposition – konkret und belegbar? Wenn wir die Diskussion von subjektiven Einschätzungen lösen wollen, dann sollten wir bei überprüfbaren Beispielen bleiben. Ihr seid alle lange genug im Sport, um solche Fälle konkret benennen zu können. Ich lege meine Thesen mit nachvollziehbaren Fakten dar. Wo sind die belastbaren Belege dafür, dass Pferde unter diesen Umständen zu Schaden kommen? Ich wage es zu behaupten, dass Labido Recht hatte mit "Sonderfälle". Nur sind die Sonderfälle auf der anderen Seite der These.
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| Montag 30 März 10:51 Uhr | |
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Du hast Recht, FZ war sogar noch Zweiter (das hatte ich tatsächlich noch anders in Erinnerung). Trotzdem gab es in dem Rennen keinen Zeitpunkt, zu dem man von einem Sieg des bei 12:10 gewetteten Francesco Zet ausgehen konnte. Aber wie gesagt, Thema "Örjan Kihlström" ist geschenkt. Man muss ja nicht immer einer Meinung sein. Bei der Einschätzung von Stens Rubin bin ich bei Dir. Braucht die Spitze oder wenn ein Besserer drinnen ist, zumindest die zweite Position innen, um gutes Geld mitzunehmen. Ist scheinbar kein Speedpferd (zumindest nicht mehr in der Gewinnklasse, in der er sich jetzt befindet). Wird Stens Rubin am Start mal gleich zurückgenommen, ist er in einer normal besetzten Golddivision auch nicht mehr in der Wette. |
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| Montag 30 März 10:58 Uhr | |
Hamburger schreibt: Bei Francesco Zet sehe ich andere Ursachen. Für mich ist das Pferd seit dem Elitloppet 2025 nicht mehr auf dem Niveau, das es zuvor ausgezeichnet hat. Die Leistungen danach waren teilweise deutlich unter seinen früheren Möglichkeiten, und nur vereinzelt konnte er noch an seine früheren Glanzauftritte erinnern – ohne jedoch in Stil und Qualität wirklich daran anzuknüpfen. Die Starts im Winter in Paris bewerte ich zurückhaltend. Im dortigen Wintermeeting fehlten aus meiner Sicht die absoluten Top-Pferde wie Face Time Bourbon oder Bold Eagle usw. Auch ein Go On Boy verfügt nicht mehr über die frühere Durchschlagskraft. Welche Pferde am Ende gewannen sagt alles über die fehlende Qualität aus. Wenn ein Pferd wie Francesco Zet unter solchen Bedingungen innen mitläuft und phasenweise noch etwas Zündung zeigt, hat das für mich nur eine begrenzte Aussagekraft im Hinblick auf seine tatsächliche Leistungsfähigkeit.
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| Montag 30 März 11:00 Uhr | |
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Okay, er vertritt zu einem bestimmten Thema eine andere Meinung als u.a. der seit mittlerweile einigen Jahrzehnten aktive und in allen Belangen tadellose Trabertrainer Thomas Welsing. Was genau ist daran falsch, verwerflich oder gar sanktionswürdig? Ich kenne Thomas schon sehr lange und weiß, dass er selbst damit sehr gut umgehen kann und auch gerne weiter diskutieren wird, was er ja auch in seinem post nach Alexanders Nachfrage gezeigt hat! Hier finden wir einen sehr engagierten Wetter, der den Trabrennsport seit etlichen Jahren auch über die Grenzen hinaus intensiv verfolgt und ganz nebenbei auch interessante Einblicke aus seiner eigenen, ganz speziellen Perspektive teilt, die vielen Lesern in dieser Form möglicherweise ungewohnt und fremd vorkommen mögen: Die Sichtweise eines Wetters eben! Ich persönlich fände es genauso interessant und spannend, wenn sich hier z.B. Trabertrainer über unterschiedliche Trainingsmethoden auslassen oder Aktive über bestimmte Rennen diskutieren würden. Wäre ja im Prinzip nichts anderes als das, was Alexander hier aus seinem Blickwinkel schreibt.
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| Montag 30 März 11:11 Uhr | |
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Alexander! Hab doch klar zum Ausdruck gebracht, dass es weder für die eine noch für die andere These irgend welche belastbaren Zahlen gibt, somit ist und bleibt beides möglich! Kommt wohl auch auf die Konstitution des Pferdes an, die ist ja auch nicht gleich! |
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| Montag 30 März 11:13 Uhr | |
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Sehr guter Beitrag Dip wobei der Beitrag schon fast das Wort herausragend verdient hätte in Bezug auf den Umgang im Forum miteinander und verschiedene Meinungen zu akzeptieren . Bin wahrscheinlich nicht mit allem was Alexander hier schreibt einverstanden gerade wenn es um Ö.K. geht und er immer alles herausholt aus den Pferden im Interesse der Wetter . Der schert sich null um das Wettgeld was ihm mitgegeben wurde / wird . In einer V85 oder früher V86 schon mal 7 Mio € wenn einer bei 70 % stand und es waren 10 Mio Umsatz . Gab einige Spazierfahrten in den auch hier TG auf Toten Geld gesessen haben und man es nach paar hundert Meter wußte . Doch darum geht's nicht . Wie du schriebst lebt ein Forum vom Austausch und akzeptieren anderer Meinungen ohne gleich einer Meinung zu sein . Könnte auch unser Land gut vertragen . Dieses Schwarz / Weiß denken ist niemals förderlich . Kann leider nur ein Like geben Dip |
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| Montag 30 März 11:22 Uhr | |
Alexander schreibt:
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