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| Autor | Beitrag |
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| Dienstag 28 April 13:44 Uhr | |
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Vorschau München-Riem, Freitag 01.05.2026 (riem-press) Der 1. Mai ist ein traditionsreicher Tag – auch für den Münchener Rennverein. Denn dann wird auf der Galopprennbahn in München-Riem die erste wichtige Vorprüfung des Jahres für das Deutsche Derby gelaufen. Das „Blaue Band“ in Hamburg, das nur dreijährigen Pferden offensteht, bleibt das Maß aller Dinge im deutschen Galoppsport. Die Wettstar.de Bavarian Classic über 2.000m hat sich für die Suche des neuen Derbysiegers als immer wichtigeren Meilenstein herausgestellt.
Das ist auch international anerkannt worden, denn der Status des Rennens wurde vom zuständigen europäischen Komitee von Gruppe III auf Gruppe II-Status gehoben. Damit einher geht eine Preisgeld-Erhöhung auf 70.000 Euro, davon bekommt der Sieger 40.000 Euro. „Mit Lucky Speed, Isfahan oder auch Fantastic Moon haben spätere Derbysieger dieses Rennen gewonnen oder als Vorbereitung für ihre Saison genützt,“ beschreibt der Vorsitzende des Münchener Rennvereins Michael Motschmann die Qualität des Rennens. Und in diesem Jahr hat er selbst einen großen Hoffnungsträger am Start: Gemeinsam mit Darius Racing besitzt Motschmann den noch ungeschlagenen Hengst Gostam, der sich im vergangenen Jahr mit drei Siegen, davon zwei auf Gr.III-Ebene, an die Jahrgangsspitze katapultierte. Trainiert wird er von Andreas Wöhler bei Gütersloh. Waladares nachgenannt Ebenfalls schon Gruppe-Sieger ist der von Henk Grewe vorbereitete Lommi. Er gewann Ende des Jahres das renommierte Herzog von Ratibor-Rennen in Krefeld. Peter Schiergen hat mit Abachi und Guevara zwei Eisen im Feuer. Nachgenannt für das Rennen wurde der vor Ort von Sarah Steinberg trainierte Waladares nach seinem Sieg Anfang April in Berlin-Hoppegarten. Der Konditionsvorteil gegenüber dem Favoritentrio Gostam, Lommi und Abachi, die allesamt ihr Saisondebüt geben, könnte für eine Überraschung sorgen. Sieben Pferde laufen insgesamt. Erster Start um 13:30 Uhr Das Wettstar.de Bavarian Classic ist natürlich das Kernstück des zweiten Riemer Renntags in der noch jungen Saison, es wird um 16 Uhr gestartet. Insgesamt bietet der Münchener Rennverein aber acht spannende Rennen, die Boxentüren öffnen sich erstmals um 13:30 Uhr für das MIG-Fonds Auftaktrennen für dreijährige Sieglosen-Pferde über 2.000m. Zweiter sportlicher Höhepunkt ist der Große Preis der ALR Treuhand GmbH, ein mit 20.000 Euro dotierter Ausgleich I, ebenfalls über 2.000m für dreijährige und ältere Pferde. Hier kommt es zum Duell zwischen dem Kölner Championtrainer Schiergen und der Riemer Trainingszentrale. Schiergen hat in dem Achterfeld zwei Start, der Rest hat eine kurze Anreise. „Wir freuen uns auf einen tollen Gruppe-Renntag am Mai-Feiertag“, sagt Rennvereinsgeschäftsführer Sascha Multerer. „Wir haben starke Wettangebote mit der V4- und der Viererwette. Für Unterhaltung der Kinder ist ebenso gesorgt, wie für ein attraktives gastronomisches Angebot.“
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| Donnerstag 30 April 13:47 Uhr | |
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1.Rennen: Starry Sky (5) reist aus Köln zu seinem Debüt an und der Stall ist in guter Form, so dass er hier unser Tipp ist. Lovefool (3) kommt aus Mülheim und auch mit ihm will man die Reise sicher nicht antreten, um sich die Bahn anzuschauen. Schildmaid (8) hat eine Diana- Nennung und will man dort laufen, sollte sie hier schon etwas zeigen. Auch Darwinist (2), der kein „Schnäppchen“ auf der Auktion war, wird sich gut vorbereitet präsentiert werden. Starry Sky – Schildmaid – Lovefool
2.Rennen: Amazing Luna (6) trifft es hier nicht schwerer an, als vor knapp zwei Wochen und ist hier erste Wahl, wie auch Needle Drop (2), deren Stall so langsam in´s Rollen kommt. Vamos a Marte wird heute einem Topjockey anvertraut und sollte schon mehr zeigen, als beim ersten Start. Algabas (7) wird dem Champion anvertraut und dies könnte auch einmal zu einer besseren Leistung beitragen. Amazing Luna – Needle Drop – Vamos a Marte
3.Rennen: Askalon (1) ist von Joseph O´Brien zu Peter Schiergen gewechselt und dieser möchte den Ullmann- Hengst sicher siegfertig vorstellen. Verhindern kann das auf jeden Fall die mit einer Diana- Nennung debütierende Latifah (6), die man zukünftig mit diesen Ambitionen wohl auf weiteren Distanzen sehen wird. Rakigiana (5) war in Köln bereits Dritte in diesem Jahr und diesen Platz könnte sie auch hier wieder einnehmen. Gefährlich kann Coco Soleil (3) werden, auch wenn das Saisondebüt aus Frankreich gesteigert werden muss. Askalon – Latifah – Rakigiana
4.Rennen: Nachteule (6) gewann direkt in Hoppegarten und man geht mit ihr in´s Handicap, was um diese Jahreszeit eigentlich schwierig für Dreijährige ist. Ihr Trainerfuchs wird sich aber dabei etwas denken und sie sollte das hier gewinnen können. Auch Sindbab (4) hat auf Anhieb gewonnen und er ist bereits vier Jahre alt. Hier kann man auch von Steigerung ausgehen. Los Angeles (8) hatten wir hier letztens als dunkles Pferd angesagt und er hat direkt gezeigt, wie man aus dem Dunkel herauskommt. Das Aufgewicht wird durch Erlaubnis gemildert und es kann wieder weit nach vorne gehen. Nachteule – Sindbab – Los Angeles
5.Rennen: Hier läuft Jahrgangsprimus Gostam (2) zum ersten Mal in dieser Saison. Wer ihn schlägt, gewinnt wohl das Rennen. Wir glauben aber nicht daran, dass das passiert, so dass Gostam unser eindeutiger Tipp ist. Dahinter können wir uns Peace of Japan (5) vorstellen, der sich ein gutes Pferd ist und den man bei seinem Saisondebüt nicht auseinander genommen hat. Heute kann es hier weit nach vorne gehen. Lommi (4) ist bisher nur auf weicher oder schwerer Bahn gelaufen. Wenn er auch besseren Boden kann, sollte auch er hier mitmischen. Gostam – Peace of Japan – Lommi
6.Rennen: Viele Pferde sind hier mit Chancen unterwegs. Wir versuchen es auch auf Grund der Reiterverpflichtung mit Okiedokie (5), der letztes Mal nicht verkehrt lief und für den es heute vielleicht schon auf die Siegerstraße gehen kann. Verhindern möchte das sicherlich Taygeta (10), die mit einer machbaren Marke in ihr Handicapdebüt geht. Santino Corleone (2) läuft frisch meist gut, wir glauben aber, dass er ein bisschen für Baden-Baden aufgespart wird. Amazing Anna (6) ist noch sieglos, kann aber wohl diese Marke. Okiedokie – Taygeta – Santino Corleone
7.Rennen: Ein sehr interessanter Agl.1, in dem wir uns für Royal Spirit (3) vor Va Bene (5) entscheiden. Beide trafen sich in diesem Jahr bereits in Düsseldorf und liefen sehr gut. Dort hatte Va Bene aber Erlaubnis und heute nicht und das ist für uns der Punkt, wieso wir Royal Spirit vorziehen. Noble Breath (4), für die sich Rene Piechulek entschieden hat, könnte den beiden anderen aber ein Schnippchen schlagen. Noble Breath – Royal Spirit – Va Bene
8.Rennen: Sprinter zum Schluss und offen wie ein Scheunentor. Aus Verlegenheit tippen wir Lady Miller (4), die aus einer Pause kommt und vielleicht aufgetankt hat und ihren zweiten Lebenssieg gegen Djariya (3) und Philharmonie (1) einfahren könnte. Man muss aber auch allen anderen Pferden Chancen zubilligen. Lady Miller – Djariya – Philharmonie |
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| Freitag 01 Mai 09:16 Uhr | |
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Boden: gut
Nichtstarter: 01 03 Lovefool 02 01 Sky Runner 03 02 Liverpool 07 08 Leon |
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