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| Autor | Beitrag |
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| Dienstag 24 Februar 10:00 Uhr | |
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Vorschau Mönchengladbach, Donnerstag 26.02.2026
Legt der „Chef“ sofort wieder nach? Vier Volltreffer waren die Bilanz des Champions am vergangenen Freitag bei Gelsentrab und auch heute hat Michael Nimczyk bei fünf Rennen ebensoviele Siegmöglichkeiten.
Start zum Mönchengladbacher PMU-Meeting ist um 11.08 Uhr, fünf Rennen stehen auf der kurzen Tageskarte, doch an Klasse mangelt es dem Programm keineswegs, das durchweg den Profis vorbehalten bleibt. Wetttechnisch wird der Renntag mit einer V4 und einer Viererwette aufgepeppt, die überdies noch mit Garantieauszahlungen von 4.000 €, bzw. 2.500 € versehen sind.
Gleich im ersten Rennen, dem „Prix de Eiffelturm“, stellt der Goldhelm Stall Brachers Slighty Love AS vor, die sich in der Wiederqualifikation sofort wieder gehfreudig zeigte und bei ihrem zweiten Versuch eine sofort lösbare Aufgabe vorfindet.
Im Anschluss, dem Gerd Hillers-Geburtstagsrennen“, fällt der Startschuss zur heutigen V4-Wette. Die Pferdefreunde werden mit der Zunge schnalzen, wenn sie sich das das Starterfeld zu Gemüte führen. Hier treffen drei Vollgranaten aufeinander, die sich nichts schenken werden. Nimczyk ist hier mit Ustranas Pippo vertreten, der nunmehr zum Seriensieger avancierte, in der Vorwoche trotz eines Startfehlers überlegene Ware darstellte und bei seinem Husarenstück mächtig Eindruck schindete. Der trifft auf Puskas Boko (Kurt Roeges), der bei sieben Versuchen gleich fünf Mal ohne Gegner war und auch schon an Ort und Stelle erfolgreich seine Visitenkarte abgeliefert hatte. Und mit Oh Sj's Lover (Jos Verbeeck) kommt ein ehemaliger belgischer Seriensieger an den Ablauf, der vor Wochenfrist in Gelsenkirchen unterwegs zu weit aus dem Rennen lag, um mehr als das vierte Geld mitzunehmen.
Mit einer kapitalen Streitmacht aus Njord Invicta (Michael Nimczyk), Eagle Spav (Robbin Bot) und Ina Gual (Fabienne Margies) ist der Champion-Stall im „Prix de Notre-Dame“ vertreten. Während Njord Invicta in Berlin nur einem übermächtigen Gegner unterlegen war, zeigte Eagle Spav bei seinem Gelsenkirchener Treffer ungeahnte Speedqualitäten und flog nur so über das gesamte Starterfeld hinweg.
Möchte der Champion auch im Trotteur Francais-Rennen mit Jeps de Guoz punkten, dann muss er allen voran erst einmal seinen Teamgefährten Indigo des Baux (Robbin Bot) aus dem Weg räumen, der letztlich auf der Derbybahn trotz einer doppelten Zulage nicht aufzuhalten war. Mit Kappi de Lemi (Jochen Holzschuh), Irouleguy (Jos Verbeeck) und Keep Smiling (Floris Vandernabeele) sind noch drei weitere Potagonisten zur Stelle, die an einem guten Tag sogar für kleine Sensationen sorgen können.
Zum Abschluss des Meetings dürfte der „Tipp des Tages“ das Stellpferd für jede Viererwette sein. Mit Stall Germanias ungeschlagenem Pirate Newport hat Nimczyk den Brenner schlechthin am Ablauf, auf den es wohl kaum noch doppeltes Geld geben wird und sich als Bankpferd für die V4 und auch für die Viererwette anbietet.
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| Mittwoch 25 Februar 18:45 Uhr | |
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| Donnerstag 26 Februar 08:06 Uhr | |
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Zurückgezogen wurde(n): |
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| Donnerstag 26 Februar 10:14 Uhr | |
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Rennen 4: 2 IROULEGUY (Nichtstarter)
Rennen 5: 9 MEES CAVALLLO (Nichtstarter) |
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| Donnerstag 26 Februar 16:07 Uhr | |
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Servicewüste. Ich wollte heute EIN bestimmtes Rennen sehen.Ist es so schwer einzublenden ,welches Rennen gerade läuft oder das Standbild ist placed zwischen welchen Rennen.?Kam mir vor ,wie ehemals bei Robert Lembke.Ich habe viele Geldstücke ins Schweinerl bekommen,bis ich das Rennen gefunden hatte. |
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| Donnerstag 26 Februar 16:26 Uhr | |
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ist es so schwer, mal nicht zu meckern? Die Startzeiten waren bekannt, der Renntag verlief absolut pünktlich, da sollte man in der Lage sein, den richtigen Moment zum zuschauen zu erwischen. |
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| Donnerstag 26 Februar 19:21 Uhr | |
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Es muss doch gestattet sein,sich eine Wiederholung anzuschauen.Nicht jeder möchte sich seinen Tagesablauf von diesen interressanten Rennen diktieren lassen. |
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| Donnerstag 26 Februar 19:32 Uhr | |
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Völlig an den Haaren herbeigezogen war heute wieder einmal die Überprüfung gegen Oliva Kite und Sj`s Lover. Scheinbar nahm der Rennleitungsvorsitzende an, beide drückten nach innen und behinderten Ustranas Pippo. War nicht im geringsten Ansatz irgendetwas erkennbar und soll Michael Nimcyzk gegen Robin Bot aussagen, dass er von außen nach innen drückte? Als ob der eine den anderen wehtut. Stattdessen hätte man eine Überprüfung im vorletzten Rennen wenn überhaupt nachvollziehbar gegen den Sieger wegen Fahrspurveränderung in Erwägung ziehen können. Aber am Ende gewann er dann doch zu leicht um ihn zurückzusetzen. Aber wie gesagt wenn eine Überprüfung dann im vorletzten Rennen. Und schuld ist Michael Nimczyk mit Ustranas Pippo selbst, denn wenn man nach eine Runde nicht an die Todesspur legt, dann darf man sich nicht beschweren, wenn das Pferd bei einer Tempoverschärfung springt. Ich finde sowieso das Bot fahrerisch eine Liga besser ist denn der fuhr im letzten Rennen mit Indigo des B. raus an die Geige, so wie es sich gehört mit einem chancenreichen Pferd. |
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| Donnerstag 26 Februar 19:51 Uhr | |
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Ustranas trabte schon schlecht und sprang dann an. Überprüfung ja noch ok zur Sicherheit. Aber im vorletzten Rennen keine zu machen ist ein Unding. Da wurde in Straubing schon so einige eliminiert mit weniger Fahrspurveränderung. Der Sieger fuhr ja 1 1/2 Spuren nach außen und fuhr danach ja weiter versetzt. Im Ziel war es eine halbe Länge. Wahrscheinlich hat die Technik versagt... |
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| Donnerstag 26 Februar 20:05 Uhr | |
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Über Frédéric Morel wurde in einem anderen Thread ein äußerst interessantes Interview mit bemerkenswert klaren Aussagen geteilt. Besonders hängen geblieben ist sein Rat an alle Wetter. Als bekennender Berufswetter bringt er es auf einen einfachen, aber entscheidenden Punkt: Rennen exakt analysieren, Videos intensiv studieren und vor allem das eigene Auge schulen. Genau dieses geschulte Auge ist im Trabrennsport das A und O – nicht nur für Wetter, sondern ebenso für Aktive und die Rennleitung. Rennverläufe richtig zu lesen, Dynamiken frühzeitig zu erkennen und Situationen korrekt einzuordnen, entscheidet oft über Sieg oder Niederlage – auf der Bahn wie auch im Urteil danach. Allerdings ist diese Fähigkeit nicht selbstverständlich. Ein wirklich gutes Auge ist selten. Es braucht Erfahrung, Beobachtungsgabe, Gespür für Abläufe – und ein gewisses Talent. Unter den Wettern verfügen das vermutlich nur sehr wenige, auch wenn deutlich mehr überzeugt sind, es zu besitzen. Und ein ähnliches Phänomen lässt sich leider auch im Bereich der aktuellen Rennleitung beobachten: Nicht jeder, der glaubt, ein geschultes Auge zu haben, erfüllt diesen Anspruch tatsächlich. Genau hier zeigt sich, wie groß der Unterschied zwischen Selbstwahrnehmung und tatsächlicher Qualität sein kann.
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| Donnerstag 26 Februar 20:16 Uhr | |
Alexander schreibt: Stimmt....und wie geht es weiter? |
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| Donnerstag 26 Februar 21:03 Uhr | |
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Mein "geschultes Auge" hat zumindest gesehen, das Nimczyk das erste Rennen gewinnen wird. Da die mehreren Qualis excellent waren. In einer sogar den heutigen Puskas-Sieger ohne anzufassen locker hinter sich gelassen. Beim agh war er mit Sicherheit nicht in Ordnung. Auch hat mein "geschultes" Auge bei dem Holländer mit der 1 in der Wolvega-Quali gesehen, das der auch als einziger Starter im Einlauf mause war. Also Rübe ab (entschuldigung, hieß aber auf der Bahn und in der Bude nun mal so) Mein "geschultes" Auge hat auch gesehen das im Frankreich-Rennen Bot und Keep on Running rausguckten. Überprüfung wäre nach früheren Maßstäben angebracht gewesen. Wahrscheinlich nachträglich disqualifiziert. Noch nichtmal zurückgesetzt, für die Kombiwetter, oder Zwilling, oder Platzzwilling, oder Drilling, oder Platz bspw. Katastrophal für den Sport. Denn da ging es nicht um 11/2 Spuren, sondern um cm, auch lt Günther Lühring. Aber diesmal egal, da Zwilling. Und die beiden anderen Nimczyk-Sieger standen auch meilenweit raus. Puskas natürlich, der ungarische Wunderstürmer, nicht Mustafa, aber bei den vielen Türken in Katernberg, kein Wunder. |
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| Donnerstag 26 Februar 21:32 Uhr | |
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Und da braucht es auch keine besseren Kameraperspektiven wie es Herr Neuss zum 100.000 x kürzlich wiederholte, denn es konnte man mit dem geschulten Auge feststellen, dass der Sieger um 1 1/2 Spuren die Fahrspur wechselte. Nur hätte sich Herr Spieß bei einer Entscheidung schwergetan, denn in ähnlichen Fällen hatte er 97 x mal so und 116 x mal anders entschieden. Also machte er zum 127 x keine Überprüfung beim Spurwechsel. |
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| Freitag 27 Februar 13:49 Uhr | |
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Gebe dir im großen und ganzen Recht . Bis auf deine Meinung bzgl. der Kameraperspektiven. Die beiden Fälle aus MG waren auch mit den vorhandenen Kameras eindeutig bewertbar. Es gibt aber immer wieder Situationen die mMn nur mit einer Frontkamera eindeutig zu beweisen sind. Auf Anhieb fallen mir 2 Situationen ein. Erstens das Rennen in Be mit Eternity und Njord Invicta und dann das Rennen das Rennen in Be beim Derbymeeting mit Di Ospeo. Und dann gibt es noch unzählige Situationen mehr. Eine Meinung habe bei die Szenen auch mit den vorhandenen Kamerapositionen. Einen eindeutigen Beweis aber eben nicht. Bspw. die Situation mit Eternity. An der Reaktion von Gentz kann man ablesen, dass es wohl eng gewesen ist. Zu eng ? Nicht zu 100% zu sehen aus der Nebenansicht. Frontkamera notwendig. Beim Spurwechsel von Vandenabeele(mMn übrigens ein echtes Talent) bin in sehr strikt. Diese Meinung ist nicht mehrheitsfähig, aber ich würde auch potentielle Behinderungen bestrafen. Wenn ich in Front bin und signifikant die Spur nicht halten kann, auch wenn ich allein in Front bin und von hinten kommt noch ein Gegner angeschossen, der seine Fahrspur daraufhin ändern muss, gehört der Frontfahrer sanktioniert. Und nicht nur wenn es ein kurzer Kopf im Ziel ist. Oft gibt der angreifende Fahrer schon vor dem Ziel auf, weil er sich ob seiner eigenen erzwungenen Fahrspuränderung, keine Chance mehr ausrechnet. Übrigens würde auch eine Perspektive von oben(Drohne) ausreichen, bzw. wäre noch besser, weil sie Fahrspurwechsel im Bogen genau sichtbar machen würde. |
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| Freitag 27 Februar 15:29 Uhr | |
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Das was ich hier lese wirkt alles sehr kleinkariert. Darum war die Protestlösung,die beste Lösung wenn es im Einlauf eng wurde.Der sich gestört fühlende Fahrer wusste was er an Protestprämie hinterlegen musste und konnte jederzeit selbst entscheiden wie die Chancen sind.Heute wird nur noch auf die Entscheidung der Rennleitung gewartet und der Rennbetrieb viel zu oft stark gestört.Nur die Aktiven,der Behindert oder Gestört und der vermeintlich Schuldige wissen wie Entschieden werden muss und nicht immer Meinungen von Aussenstehenden und dies waren zu 90%die richtigen Entscheidungen. |
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| Freitag 27 Februar 16:07 Uhr | |
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...sind eben alles idioten, diese aussenstehenden... |
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| Freitag 27 Februar 17:44 Uhr | |
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Thomas Welsing Ist Ihre Sichtweise nicht zu kleinkariert gedacht – gerade in einem Sport, der so stark von Abhängigkeiten geprägt ist? Was glauben Sie, passiert, wenn Bot Nimczyk behindert – oder umgekehrt? In einem solchen „Sport der Abhängigkeiten“ lassen sich die Fahrer beliebig austauschen. Meinen Sie ernsthaft einer legt dann Protest ein? Wenn man Ihre Zusammenhänge nicht zu Ende denkt, bleibt am Ende nicht nur der Wetter auf der Strecke – er ist am Schluss der eigentliche Verlierer, mehr noch als bisher. Es muss einen kompetenten Schiedsrichter geben, der dem ein Ende setzt! Ich seh nur keinen der am Bildschirm präsent ist. Ich sehe kaum geschulte Augen.
Da hast du vollkommen recht. Bei der von der geschilderten Situation benötigt es eine Frontkamera. Aber mit der jetzigen Technik könnte man 9 von 10 relevanten Entscheidungen auch ohne Frontkamera lösen.
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| Freitag 27 Februar 17:51 Uhr | |
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es gab neben den Protestführenden auch noch einen Protestebauftragten vor ewigen Zeiten |
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| Freitag 27 Februar 18:04 Uhr | |
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...meint...1 von 10 benötige ich weitere Bilder. Aus meiner jahrzehntelangen Praxis sage ich, es sind 3 von 10. Und diese 3 werden hier am ehesten diskutiert. Mein Wunsch ist ganz einfach: Ich möchte, dass der neue Rennleitungsvorsitzende vernünftige Arbeitsmittel hat. Und der Keller sowieso, er hat ja sonst nichts...kein Gefühl im Gesäß aus dem Wagen, Leute das spürt man überall, wenn auf der Rennbahn etwas nicht stimmt und man sitzt daneben und auf Höhe.
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| Freitag 27 Februar 18:20 Uhr | |
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Auf die Arbeitsmittel kann man Fehlentscheidungen nicht schieben. Das ist eine Ausrede. Entscheidend ist die Qualität der handelnden Personen. Ich traue mir zu, neunundvierzig von fünfzig Entscheidungen richtig zu beurteilen. Manche wenige kann man allerdings wirklich so oder so entscheiden. Dieses Niveau spreche ich auch zwei oder drei Personen aus meinem engeren Umfeld zu. Wir haben unzählige Rennen gesehen und Entwicklungen über Jahre verfolgt. Das ist kein Zufall und keine Selbstüberschätzung – das ist Erfahrung und ein geschultes Auge. Früher gab es in der Rennleitung Persönlichkeiten mit Autorität und fachlicher Substanz. In den 80er- und 90er-Jahren, mit einem Protestbeauftragten wie Steinlager richtig beschrieb waren Entscheidungen überwiegend nachvollziehbar und fachlich fundiert. Natürlich gab es Diskussionen – aber keine Serie fragwürdiger Urteile. Bei Biendl und Spiess hingegen häuften sich Entscheidungen, die fachlich nicht überzeugen konnten. Wenn sich Fehlentscheidungen wiederholen, ist das kein Einzelfall mehr, sondern ein Qualitätsproblem. Und genau das ist der Punkt.
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| Freitag 27 Februar 18:29 Uhr | |
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Wieder falsch....auch in den 90er Jahren haben wir zusätzliche Bilder vermisst. Aber wenn ich das richtig in Erinnerung habe, können Sie auch gute Rennen fahren, in der Theorie und Franzl kann nix. Und befangen sind Sie auch, weil Sie angeblich vom Wettgeschäft locker leben können.
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