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Willkommen zum Forum!
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| Autor | Beitrag |
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| Dienstag 06 Januar 09:11 Uhr | |
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Keiner verkörpert das Geschehen auf der Derby-Bahn so sehr wie die Trabrenn-Legende Peter Kwiet. Heute feiert der zwölfmalige Mariendorfer Champion seinen 86. Geburtstag – und zwar bei bester Gesundheit. Sein jugendlicher Elan – wie auch auf dem Foto mit der Schauspielerin Brigitte Grothum aus dem Jahr 1974 ersichtlich – ist ihm stets erhalten geblieben. Und ihm zu Ehren war der Sonnenaufgang auf „seiner Renne“ heute Morgen offenbar besonders schön. Wir sagen: Happy Birthday, Kwiete!
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| Dienstag 06 Januar 16:33 Uhr | |
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Zum 86. Geburtstag ein wenig Peter Kwiet-Spezial aus 1977/78. Ein Mariendorfer Alltagsrenntag 1978 im Zeichen von Herrn Kwiet. Mittwoch 1. Februar 1978 Peter Kwiet mit drei Siegen Fahrer des Tages Lediglich 9 Rennen gelangten an diesem Wochenrenntag zur Entscheidung. In guter Form operiert zur Zeit Vizechampion Peter Kwiet, der dreimal die Siegerparade fahren durfte. Gleich zu Beginn eröffnete Peter Kwiet seinen Siegesreigen mit dem Erfolg von Flint v. Quand Meme, der als hoher Favorit auch von dem Riesenaußenseiter Desie nicht zu beeindrucken war. Ein weiterer Erfolg für Kwiet war der mit Heidje v. Eifriger, die diesmal Ohne Wetten lief, nachdem sie zuvor dreimal wegen unreiner Gangart disqualifiziert worden war. Ramuna und Petra Pride belegten die Plätze. Mit Nostrak v. Perti war dann Kwiets dritter Erfolg fällig. Überlegen fertigte Nostrak Welba und Nam Nam ab. Das Hauptereignis ging allerdings an Effendo v Ikaros mit Peter Reckzeh der sich nach Kampf sicher gegen Hermannu und Fernandel durchsetzte.
Die junge Dame an seiner Seite sollte übrigens Brigitte Grothum sein, bekannt aus den Drei Damen vom Grill, auch Brigitte Mira, Günter Pfitzmann und Harald Juhnke. Und auch in der Derbywoche im Theater am Kurfürstendamm zusammen mit Günter Pfitzmann gesehen,
Straubing Samstag 13. August 1977 Das mit 135.000DM dotierte Rennen Nr.4 für Zweijährige geht an Stall Kibos Skipper in neuer Rekordzeit von 1.22.7 über 1600m. Bisher schnellster Sieger war der im Vorjahr siegende Corner in 1.23.4. Skipper ein großer Sieger. Der Hengst, der von Peter Kwiet in hervorragender Form herausgebracht wurde, zeigte sich als excellentes Rennpferd. Er ist ein Hengst mit großer Zukunft und als Sohn von Polaris, der bereits schon die Jahrgangscracks Corner und Patrizier stellte, von besonderem Wert. Skipper stellte den führenden Favoriten Alpenprinz mit Walter Heitmann sen. im Einlauf zum Kampf, der daraufhin nach einem heißen Finish von den Beinen kam, und als Zweiter durchs Ziel sprang.
Zum Auftakt der Derbywoche am Sonntag den 4.September 1977 siegt Peter Kwiet mit Stall Kibos Skipper im mit 100.000DM dotierten Jugend Preis, aber diesmal nicht glücklich, sondern mit genügend Reserven in 1.23.0 über 1800m vor Topo Pride Kurt Hörmann und dem Favoriten Alpenprinz.
Am 12. Oktober 1977 in Gelsenkirchen titelt die DTZ Skipper auf den Spuren Corners. Die 1. Abteilung des Westdeutschen Jugendpreises dotiert mit 108.675 DM geht an einen überragenden Skipper, der trotz eines Startfehlers in 1.20.9 über 1600m sicher gegen Harold H. Schilfarth, Queen Silk H. Thenagels und Tadesca H. Beckemeyer siegt. Die 2. Abteilung, ebenfalls mit 108.675 DM dotiert sichert sich Topo Pride in 1.21.8. Noch zu erwähnen wäre das die DRW Esperari H Kraum-Bianco KAW-Cherusker O Hofmann, selbst beliebig 121.772:10 bezahlte.
Recklinghausen 6. November 1977 Skipper erobert im mit 100.000DM dotierten Preis des Winterfavoriten die Jahrgangskrone in 1.18.4 über 1.400m. Nach einer taktisch fehlerfreien Fahrt nahm Kwiet den Hengst erst Mitte des Einlaufs heraus und führte Skipper noch zu einem sicheren Sieg über seinen ebenfalls aus Berlin stammenden Kontrahenten Harold, der vom Start weg mit Horst Schilfahrt führte. Es folgten Belmont Pride H. Beckemeyer, Topo Pride K. Hörmann, Königsbacher P. Heitmann, Hella Clöving D.Oppoli, Queen Silk H. Thenagels, Brindisi E. Schute und Cord I. Müller. Im Rahmenprogramm steuert Heinz Wewering seinen 1.500 Sieg mit Quirinus (Reckli Seriensieger) zuvor den 1499. mit Flawius (Seriensieger auf allen Westbahnen)
Auch Herrn Wewering ein Glückwunsch zum 1.500.
Das letzte 2Jährigen Zuchtrennen findet übrigens am 15.11. in Mönchengladbach statt, allerdings ohne das Geburtstagskind und Skipper. Geht aber an Primavista mit Horst Bandemer im Besitz des allseits bekannten Addi Furler vor Jailona H. Gülden, Cannon Tivoli H. Biendl, Simsina W. Rode, Dosilla E. Freundt, Orsowa W.Roth, Moletto E. Drees, gdz. Jona H. Quade und Heroa F. Brendieck disr.
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| Mittwoch 07 Januar 13:42 Uhr | |
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Herr Kwiet hat sich über diesen Ausflug ins Jahr 1977 sehr gefreut. "Skipper habe ich auf der Auktion selbst ausgesucht und Herr Sandner (Stall Kibo) zögerte keine Sekunde." "Was für ein Pferd", schwärmt er weiter. "Der lief Rekord in Straubing. Heitmann war in front Galopp. 100m vor der Linie fing meiner an zu wechseln, zum Glück hatte ich ihn dann noch. 65.000 Mark für den Sieger". "Dreijährig war er dann leider nicht mehr der alte." Liebe Grüße von Peter Kwiet. |
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| Mittwoch 07 Januar 15:56 Uhr | |
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Herzlichen Glueckwunsch an den Langen.Es war in den fruehen 80ern.P.Kwiet fehlten einige Siege zu seinem Berliner Championat.Er kam in den westen kurz vor Jahresschluss.Stationiert bei Fritze Beckmann in RE.Da meine Pferde zu der Zeit dort stationiert waren,wurde ich gefragt,ob ich ihn nicht manchmal fahren koennte.Ok,traeumte davon,dass ich mein wettkonto aufbessern koennte.Aber die Pferde ,die ihm zur Verfuegung gestellt wurden,waren zu schlecht.Fuer ihn war es auch nicht einfach,sich in den 911 zu falten.Es war eine verrueckte Zeit. Paule |
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| Mittwoch 07 Januar 16:07 Uhr | |
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Auf jedenfall auch nicht zu vergessen wäre das Charity Projekt um Glückauf wo man Anteile erwerben konnte. Er lief dann unter "Stall Charity"(Trainer und Fahrer Peter Kwiet und Besitzerin Frau Mommert verzichteten auf alle Einnahmen)und all seine Gewinne kamen einer Kinderkrebsklinik zugute. Ich war stolz wie Bolle einen Anteil an dem Pferd zu haben und dank eines FanClubs den wir damals gegründet hatten konnte ich mal hinter die Kulissen schauen was in den Stallgeländen eigentlich so abgeht.Ist ja wie eine eigene Welt. Glückauf selber ging in den meisten Rennen wie ein Uhrwerk,sehr trabsicher und meist 1/2 aber irgendwie fehlte immer für mich der nötige Punch.Den hatte er dann aber nachgeholt und zwar in der Derbywoche am 2.8,2008 als knapper Sieger mit riesen Quote gegen Fidelitas und Antaeus..(mußte ich aber auch erstmal nachgoogeln).Ich war einmal in seiner Box als er bei den Mommerts in Eichstädt stand da hat er aber die Ohren angelegt, soll wohl bei Pferden nix gutes heissen...und ich schnell wieder raus aus der Box.Glaub der war auch sehr launisch.War alles für mich die geilste Zeit ever im TRS.
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| Mittwoch 07 Januar 21:52 Uhr | |
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Glücki war nicht launisch, er hatte Probleme mit einem Auge, welches wir lange Jahre retten konnten, aber schließlich trotz aller Bemühungen entfernt werden musste. Danach: Nur noch freundliche Ohrenstellung, er erfreut sich übrigens immer noch seines Lebens, genießt dies in Pension bei André Pögel in Baruth- möge er steinalt werden! |
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| Donnerstag 08 Januar 13:04 Uhr | |
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Das es Herrn Kwiet gefreut hat, freut mich natürlich auch sehr. Und danke für die Grüße, die ja sicher allgemein fürs Forum gehalten sind.
Deshalb noch ein "kleiner" Nachtrag, da erst beim weiteren Blättern gesehen. Skipper auch Traber des Jahres 1977. Der Würfel ist gefallen. Der zweijährige Hengst Skipper aus dem Berliner Stall Kibo und aus der Zucht des Gestüt Lasbeks wurde am vergangenen Samstag im Aktuellen Sportstudio des ZDF in Wiesbaden zum Traber des Jahres gekürt. Damit setzte sich im ZDF nach Patrizier und Hegrina erstmals ein zweijähriges Pferd in der Gunst der Öffentlichkeit durch. Durch die Vorstellung des frischgebackenen Weltrekordlers Heinz Wewering dank Moderator Hans Joachim Friederichs erhielt der Traberblock innerhalb der populären Sportsendung noch eine weitere Aufwertung. Zumal Heinz Wewering und Peter Kwiet vor der ungewohnten Fernsehkamera eine ausgezeichnete Figur abgaben. Schließlich wurde noch Frau Elisabeth Fleckenstein aus Rottenberg per Los zur Gewinnerin von Ass77. Genau 681.212 Stimmen vereinigten die diesjährigen fünf Kandidaten auf sich, was eine Steigerung zum Vorjahr von 16 Prozent bedeutet. Im Gegensatz zu den Galoppern, wo es auch zusätzlich eine telefonische Abstimmung gab, war bei den Trabern nur eine Wahl per Postkarte möglich. So war ein Vergleich schlecht möglich. Auf Skipper entfielen 223.795 Stimmen und damit 32,85 Prozent (habe ich nicht nachgerechnet) Der ungeschlagene Dreijährige Corner mußte sich, wie im Vorjahr, mit 173.479 Stimmen und dem 2. Platz zufrieden geben. Auf die Derbysiegerin Orissa entfielen 131.195 Stimmen Für Kenwood Lady Day (D.Oppoli, wenn ich es recht in Erinnerung habe) entschieden sich 81.145 Einsender Itus folgte auf Platz Fünf mit 61.598 Postkarten Bei der Vorstellung und Ehrung von Skipper, der von seinem jungen Pfleger Christian Kibys und dem "Maskottchen" Manuela Merk flankiert wurde, war auch Trainer und Fahrer Peter Kwiet zugegen, der ungezwungen über die Vorzüge seines Schützlings berichtete. Mit 227.837 DM Gewinn ist Skipper das gewinnreichste inländische Pferd in diesem Jahr und der zweiterfolgreichste Zweijährige aller Zeiten. Seinen Ankaufspreis von 55.000 DM auf der Lasbeker Jährlingsauktion hat Skipper damit allemal wieder eingelaufen. Leider konnte sein Besitzer Konsul Horst Sandner an der Fernsehsendung krankheitsbedingt nicht teilnehmen. Peinlich wurde es für den HVT-Präsident Dr. Effertz, als Hans-Joachim Friederichs danach fragte, wo denn nun der Pokal für die Repräsentation des deutschen Trabersports für den Traber des Jahres, bzw seinen Trainer und Fahrer Peter Kwiet sei ? Effertz meinte darauf " Ich habe nichts in der Kürze der Zeit" Er gratulierte Kwiet und sagte: "Wir werden ein Geschenk für sie finden". Die zahlreichen Studiogäste und Millionen vor dem Bildschirm fanden dies einfach unfaßbar. Das konnte nicht wahr sein, das die Geschäftsführung des HVT den Präsidenten mit leeren Händen in diese Selbstdarstellung des bundesdeutschen Trabersports gehen ließ. Auf jeden Fall eine peinliche Blamage, für die die Geschäftsführung des Hauptverbandes die volle Verantwortung trägt. Einmal mehr demonstrierte der Verband hier seine Unfähigkeit, Trabrennsport werbewirksam zu verkaufen. Aber auch im weiteren Gespräch zeigte sich Effertz schlecht informiert. Effertz hätte die 276 Milionen DM Umsatz des Vorjahres erwähnen müssen, und dann die 1978 mehr zu erzielenden 30-40 Millionen DM. So das sich der Trabrennsport mit seinem Jahresumsatz von 310 Millionen DM als weltwirtschaftliches Unternehmen dargestellt hätte. Das hätte Beifall auf offener Szene gegeben wie ihn Peter Kwiet und Heinz Wewering erhielten. Von zuständiger Stelle des ZDFs konnte man erfahren, das Information und Öffentlichkeitsarbeit nicht die starke Seite des HVT ist, was die Redaktion der Deutschen Traber Zeitung selbst unterstreichen muß. Dieser Informationspflicht sind in der Vergangenheit in erster Linie die Rennvereine nachgekommen, die auch am Samstag im Studio durch die Manager Hans Schneider (Gelsenkirchen) und Hermann Gerbaulet (Berlin) vertreten waren. Nach der Sendung versäumten es die Vertreter des HVT beim üblichen Beisammensein, ihre Zusammenarbeit mit Funk und Fernsehen zu intensivieren. Denn die Herren glänzten durch Abwesenheit, was von den übriggebliebenen Gästen und Gastgebern bedauert wurde. Wie von Mariendorfs Geschäftsführer Hermann Gerbaulet zu vernehmen war, wird Berlin seinen Traber des Jahres und dessen Trainer Peter Kwiet, zu Beginn des Jahres gebührend feiern. Der nicht zuletzt durch die Erfolge von Skipper zumindest sportlich im Aufwind befindliche Berliner Trabrennsport wird Peter Kwiet und seinen hoffnungsvollen Derby-Crack, nach Skippers Rückkehr aus der Winterruhe, die Referenz erweisen, die diesem Paar eigentlich schon am vergangenen Samstag im Aktuellen Sportstudio hätte erwiesen werden müssen. Wie eingangs schon erwähnt, bedeutete auch der Besuch von Weltrekordler Heinz Wewering ein Höhepunkt der Sendung. Der einleitende Gag, Heinz Wewering auf einer von der Fernsehkamera gezogenen Sulkette einfahren zu lassen, wirkte ein wenig flau. Um so interessanter entwickelte sich aber das Gespräch zwischen Wewering und Friederichs, wobei Wewering das Publikum sogar in nicht zu überhörendes Erstaunen versetzen konnte, als er die Summe von 1,7 Millionen DM nannte, die er in diesem Jahr bisher als Gewinne zusammengefahren hat. Heinz Wewering plauderte und antwortete, als ob er im Fernsehstudio zu Hause wäre, und Friederichs gab sich anerkennenswerte Mühe, durch allgemein interessierende Fragen ein möglichst breites Publikum anzusprechen. Gut angekommen sein dürfte auch der Beitrag "Auf der Rennbahn" von Loriot. Am kommenden Samstag stehen die Traber noch einmal im Blickpunkt vieler Fernsehzuschauer, wenn der Gewinner von Ass77 seinen Preis in Empfang nehmen darf. Von offizieller Seite des Deutschen Trabrennsports sollte man in Zukunft den Massenmedien gegenüber mehr denn je Mitarbeit und Unterstützung anbieten, damit der Pferdesport, der in seiner Gesamtheit, nach einer internen Statistik des ZDF, nach Sendeminuten hinter König Fussball an zweiter Stelle rangiert, weiterhin seinen Stellenwert in der Öffentlichkeit ausbauen kann.
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| Donnerstag 08 Januar 13:39 Uhr | |
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Immerhin können wir da sehen, dass der HVT nicht erst seit Heinz Tell mit Vorsicht zu genießen ist. 😁 |
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| Donnerstag 08 Januar 16:06 Uhr | |
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Wie sich ein Dachverband, der schon vor Jahrzehnten eindeutig neben der Spur stand, sich trotzdem so lange halten konnte, ist nicht nachvollziehbar! Bis heute! Es spricht auch auch eine deutliche Sprache, was die Strukturen und Kontrollmechanismen des Trabrennsports in Deutschland betrifft! Die haben nämlich dabei auch keine gute Figur abgegeben! |
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